Flagge zeigen für Frauenrechte
DSW21 wirbt für "Terre des Femmes" und gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

 Freuen sich über die starke Botschaft auf dem DSW21-Bus (v.l.): Simone Kleinert (DSW21-Mitarbeiterin, Gründerin der Städtegruppe Dortmund "Terre des Femmes"), Harald Kraus (DSW21-Vorstandsmitglied und künftiger Arbeitsdirektor) und Kirsten Fronz (DSW21-Diversity-Beauftragte).
  • Freuen sich über die starke Botschaft auf dem DSW21-Bus (v.l.): Simone Kleinert (DSW21-Mitarbeiterin, Gründerin der Städtegruppe Dortmund "Terre des Femmes"), Harald Kraus (DSW21-Vorstandsmitglied und künftiger Arbeitsdirektor) und Kirsten Fronz (DSW21-Diversity-Beauftragte).
  • Foto: Jörg Schimmel/DSW21
  • hochgeladen von Holger Schmälzger

Kein schönes, aber leider immer noch ein aktuelles Thema: Am 25. November wurde im Rahmen des internationalen Gedenk- und Aktionstages weltweit auf Gewaltverbrechen an Frauen und Mädchen aufmerksam gemacht und für ihre Rechte geworben. Auch DSW21 zeigt bei diesem Thema gern Flagge.

DSW21 beteiligte sich nicht nur an der Aktion "Orange your city" des Zonta Clubs Dortmund, sondern ist seit ein paar Tagen auch mit einem Bus und einer Bahn von "Terre des Femmes" zum Thema unterwegs.

"NEIN zu Gewalt an Frauen – frei leben ohne Gewalt", eine Botschaft, die für Harald Kraus (DSW21-Vorstandsmitglied und künftiger Arbeitsdirektor) sehr gut zum Unternehmen passt: „Als kommunales Unternehmen sehen wir uns als Teil der Zivilgesellschaft und möchten uns bei wichtigen gesellschaftlichen Themen klar positionieren. Wir können dabei auch Themen aufnehmen, die nicht so stark im Fokus der Wahrnehmung stehen. Unsere Busse und Bahnen sind dafür ideal, denn sie sind in der ganzen Stadt unterwegs.“ 

Der Kampf gegen Gewalt und Rassismus

Der Kampf gegen Gewalt an Frauen und Mädchen ist nur ein Thema, bei dem das Unternehmen ein Zeichen setzt, ergänzt die Diversity-Beauftragte Kristen Fronz. „Wir haben auch eine Bahn, die sich gegen Rassismus und Antisemitismus positioniert oder eine weitere, die für Vielfalt unterwegs ist. Wir haben eine gesellschaftliche Verantwortung und die nehmen wir auch wahr.“

Die Idee für den Bus und die Bahn mit der "Terre des Femmes"-Werbung kam von Simone Kleinert. Die DSW21-Mitarbeiterin, die in der Fahrschule und in der Betriebswerkstatt in Brünninghausen arbeitet, engagiert sich als Gründerin und Koordinatorin der Städtegruppe Dortmund der Organisation aktiv beim Thema Frauenrechte. Als sie in Düsseldorf einen Bus mit einer Beklebung gegen Gewalt an Frauen und Mädchen sah, sprach sie deshalb den jetzigen DSW21-Arbeitsdirektor Manfred Kossack an und stieß sofort auf offene Ohren. „Ich finde es schade, dass wir uns mit diesem Thema überhaupt beschäftigen müssen“, so die Mitarbeiterin. „Ich würde mir wünschen, dass sich Frauen wie Männer nicht nur an diesem Tag offen gegen Gewalt positionieren. Umso mehr freut es mich, dass mein Arbeitgeber hier deutlich Haltung zeigt.“

Hintergrund 

  • "Terre des Femmes" (www.frauenrechte.de) setzt sich seit 1981 dafür ein, Mädchen und Frauen ein gleichberechtigtes, selbstbestimmtes und freies Leben zu ermöglichen.
  • Rund um den 25. November fanden in ganz Deutschland Veranstaltungen, Gesprächsrunden und Aktionen im Rahmen der jährlichen Fahnenaktion statt. Dieses Jahr lenkt die Aktion die Aufmerksamkeit von Öffentlichkeit und Politik auf eine in Deutschland legale Form der Gewalt an Frauen: Prostitution. 
  • Unter dem Motto „#sexistunbezahlbar – für eine Welt ohne Prostitution!“ setzt sich die Organisation dafür ein, dass die Nachfrage nach käuflichem Sex durch ein Sexkaufverbot eingedämmt wird.
Autor:

Holger Schmälzger aus Dortmund-Süd

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