Erste Fridays for Future Fahrraddemo für den Klimaschutz
Fahrradweg, Auto weg - FahrRad for Future!

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Am Freitag, 14. Juni 2019, streiken in Düsseldorf und in ganz Deutschland wieder junge Menschen unter dem Motto Fridays for Future für mehr Klimaschutz und eine konsequente Klimapolitik.
 In Düsseldorf gibt es dabei eine Neuheit: Zum ersten Mal findet der Freitagsstreik in Form einer Fahrraddemonstration statt. Eingeladen sind der Düsseldorfer OB und der NRW-Verkehrsminister.
In vielen Städten gehen auch diese Woche wieder Zehntausende Schülerinnen und Schüler, Studierende und weitere junge Menschen auf die Straße, um gegen die weiterhin fehlende Handlungsbereitschaft der Politik in Bereichen der Umwelt- und Klimapolitik zu demonstrieren.
In ihrem Forderungspapier fordern die Demonstrierenden die Einhaltung des 1,5º-Ziels und konkret für Deutschland den Kohleausstieg bis 2030, eine 100-prozentige Versorgung durch erneuerbare Energie und das Erreichen von Nettonull bis 2035 sowie eine CO2-Steuer, die den durch Treibhausgase entstehenden Kosten für Umwelt und Gesellschaft gerecht wird. 
„Wir brauchen endlich verbindliche Abmachungen, aus denen sich nicht herausgeredet werden kann.” sagt Ginny Wolff aus Düsseldorf.
 

Inspiriert von der 16-jährigen Schwedin Greta Thunberg, die seit Monaten jeden Freitag vor dem schwedischen Parlament streikt, gehen seit Monaten junge Menschen in ganz Deutschland und weltweit auf die Straße.
Unter dem Motto „Fahrradweg, Auto weg! - FahrRad for Future“ demonstriert an diesem Freitag die Ortsgruppe Düsseldorf für eine fahrradfreundliche Politik und Infrastruktur. Eine umfassende Verkehrswende weg vom Auto hin zum Radverkehr und ÖPNV ist eine der Kernforderungen der Fridays for Future-Bewegung.
„Um die Klimakrise zu verhindern ist es unvermeidbar, jetzt auf‘s Rad sowie Bus und Bahn zu setzen. Doch von einer fahrradfreundlichen Stadt ist Düsseldorf noch meilenweit entfernt. Das muss sich ändern und der Radverkehr zur Priorität werden“, fordert Lukas Mielczarek, Mitorganisator von Fridays for Future in Düsseldorf. Das Ziel sei es, dass alle Bürgerinnen und Bürger sowie Pendlerinnen und Pendler die Möglichkeit haben sollen, sicher mit dem Fahrrad durch die Stadt zu kommen.
„Tag für Tag haben junge Menschen auf dem Weg zur Schule oder Universität mit der miserablen und unsicheren Radinfrastruktur zu kämpfen“, so der Aktivist. Deswegen hat man sich dazu entschlossen, den Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel und den NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst eingeladen, am Freitag mitzufahren.
Anders als alle anderen Sektoren hat der Verkehrssektor seine Emissionen seit 1990 sogar gesteigert. Als besonders autofreundliche Stadt steht Düsseldorf wie kaum ein anderer Ort für diesen Negativtrend. Staus und Luftschadstoffe machen den Einwohnerinnen und Einwohnern wie dem Klima seit Jahren zu schaffen. Um das zu ändern, müsse die Politik endlich handeln, so die Ortsgruppe.
In Form des Fridays for Future-Teams bei der Stadtradeln-Kampagne treten die Aktivist*innen auch selbst in die Pedale und radeln für das Klima. Eingeladen sind im Team und auch beim Klimastreik am Freitag alle Altersgruppen. Nur gemeinsam werde man die Klimakrise verhindern.

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