Frauenhilfe besucht Kaiserswerther Diakonie

Bei ihrem Ausflug erhielten die Frauenhilfsleiterinnen aus dem Kirchenkreis viele Informationen zur Geschichte und Gegenwart der Kaiserswerther Diakonie.
  • Bei ihrem Ausflug erhielten die Frauenhilfsleiterinnen aus dem Kirchenkreis viele Informationen zur Geschichte und Gegenwart der Kaiserswerther Diakonie.
  • Foto: Privat
  • hochgeladen von David Fröhlich

Die Kaiserswerther Diakonie im gleichnamigen Düsseldorfer Stadtteil war Ziel eines Leiterinnenausflugs des Bezirksverbandes Gladbeck-Bottrop-Dorsten der Evangelischen Frauenhilfe.

Bei einem Rundgang über das weitläufige Gelände erfuhren die Frauenhilfsleiterinnen, dass die Geschichte der Kaiserswerther Diakonie bis ins frühe 19. Jahrhundert zurückreicht. Damals suchte der Pfarrer Theodor Fliedner nach Wegen, notleidenden, an den Rand der Gesellschaft gedrängten Menschen zu helfen. 1836 errichtete er mit seiner ersten Frau in Kaiserswerth das weltweit erste Diakonissen-Mutterhaus.

Wie war es damals?

Hier erhielten die Evangelischen Frauen eine qualifizierte Ausbildung zur Krankenpflegerin, Gemeindeschwester, Erzieherin oder Lehrerin. Sie erhielten einen kleinen Jahreslohn, Unterkunft, Verpflegung, Hilfe bei Krankheit und Verpflegung im Alter. Bedingungen für den Eintritt in die Schwesternschaft waren Ehelosigkeit und Gehorsam, denn schließlich mussten die Diakonissen bereit sein, sich für den Dienst am Menschen in die entlegensten Winkel der Erde schicken zu lassen, berichtet Fauenhilfsleiterin Brunhilde Schneider, Bottrop.

Wie ist es heute?

Heute hätten sich die Lebensformen und Berufswelten für Diakonissen weitgehend geändert, so Schneider. Geblieben seien aber ein gemeinsames geistliches Leben sowie die diakonische Grundhaltung der Nächstenliebe. „Inzwischen ist die Kaiserswerther Diakonie eins der größten diakonischen Sozial- und Gesundheitsunternehmen, dessen Logo die Traube mit dem Ölzweig ist, ein Zeichen der Hoffnung und ein Symbol für die Treue Gottes“, weiß Brunhilde Schneider.

Nach einem Besuch des Pflegemuseums, das in ein Hotel umgewandelt wurde, hielt Ursel Leibold, Bottrop, Leiterin des Bezirksverbandes, eine Andacht zu Paul Gerhardts Sommerlied „Geh aus mein Herz…“. Abgerundet wurde der Besuch mit einer Filmvorführung, die einen Gesamtüberblick über die Kaiserswerther Diakonie von ihren Anfängen bis zur Gegenwart bot. Ein geplanter Besuch der Düsseldorfer Innenstadt mit Kö-Bummel fiel leider buchstäblich ins Wasser.

Autor:

David Fröhlich aus Dorsten

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

Folgen Sie diesem Profil als Erste/r

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen