Bürgerlich Liberale im Westen kritisieren Haushaltssanierungsplan der Duisburger Stadtverwaltung

"Die Wählervereinigung Bürgerlich-Liberale (BL) ist geradezu fassungslos ob der Tatsache, wesentliche Vorschläge der Verwaltung zum Haushaltssanierungsplan aus der Presse erfahren zu müssen." so Bezirksvertreter Rheinhausen Karsten Vüllings-

"Das ist schlichtweg eine Sauerei. Der Verwaltungsvorstand prescht an die Öffentlichkeit und präsentiert Vorschläge, die weitere tiefe Einschnitte für die Bürger bedeuten, ohne die Politik bei bezirksrelevanten Sparmaßnahmen auch nur ansatzweise informiert zu haben. Das ist kein konstruktives Miteinander, das ist pure Konfrontation."

Da will die Verwaltung allen Ernstes erneut Hand an die Rheinhausen-Halle, die sich seit der Vermarktung durch das Bezirksamt einer spitzenmäßigen Auslastung erfreut, legen.

"Gerade erst haben viele Vereine, die die Sicherheitsauflagen in städtischen Aulen nicht mehr erfüllen können, mit ihren Veranstaltungen in die Rheinhausen-Halle gewechselt. Will man in einem Stadtbezirk mit 80.000 Einwohnern allen Ernstes jegliches kulturelles Engagement und ehrenamtliche Arbeit der Vereine, Chöre etc. platt machen?" fragt Vüllings!

Beispiel Bäderlandschaft. Die wurde in den letzten Jahren in Rheinhausen kontinuierlich "unattraktiv gespart". Da ist es aus Sicht der BL eine Frechheit, jetzt erneut die Existenz des Kruppsee-Freibades und somit die einzige Freibademöglichkeit im Bezirk abermals in Frage zu stellen.

Die BL sagt: Finger weg von unseren Kultur- und Freizeiteinrichtungen!

Thema Bezirksrathaus. Eine Bezirksverwaltung, die in den letzten Jahren nahezu "kaputt geschrumpft" wurde, soll womöglich ganz eingespart bzw. zu nur noch drei Bezirksämtern zusammengelegt werden.

Die Folgen dieser Politik der letzten Jahre spürt der Bürger schon heute schmerzlich:

Mehr und mehr steht er mit seinen Anliegen einer anonymen, zentralisierten Verwaltung gegenüber.

Gut, dass unter diesen Bedingungen wenigstens das Bezirksmanagement am Ort verblieben ist. Die Truppe um unseren engagierten Bezirksamtsleiter ist inzwischen Ansprechpartner für Jeden und für Alles.

"Auch noch die letzten vertrauten Gesichter zur politischen Diskussion zu stellen, zeugt davon dass der Verwaltungsspitze jegliches Feingefühl für die Identität der Bezirke abhanden gekommen ist und dass am Burgplatz offensichtlich nur noch maschinenmäßig agiert wird", so Karsten Vüllings.

Die BL vermisst stattdessen Sparvorschläge innerhalb der städtischen Gesellschaften, wo die etablierten Parteien in den letzten Jahren zahlreiche "Versorgungsfälle" in attraktiven Lohn und Brot gebracht haben.

"Diese Strukturen aufzubrechen würde der Stadt jährlich Millionen sparen, aber da will offenbar niemand ernsthaft heran. Stattdessen schickt man einen Geschäftsführer, der Millionen an der Küppersmühle versemmelt hat, mit goldenem Handschlag und sechststelligen Bezügen in den Ruhestand", ärgert sich Vüllings, "und verkündet den Bürgern wenige Atemzüge später die Schließung von Bädern, Büchereien, Hallen. So jagt man die Bürger förmlich aus der Stadt!"

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