Ein „Weiter So“ in der Stadt kann es nicht geben – Appell der Bürgerinitiative „Neuanfang für Duisburg“

Ungebremst ist immer noch der Andrang der Duisburger, ihre Unterschrift zu leisten
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  • hochgeladen von Harald Molder

In einer Presseinformation teilt die Initiative Folgendes mit:

Ein Jahr nach der Loveparade liegt die Katastrophe und deren fehlende Aufarbeitung nach wie vor wie Mehltau auf der Stadt. Eine völlig verunsicherte Stadtverwaltung, eine Stadtspitze, die sich in den Augen vieler Bürger unglaubwürdig gemacht hat und ein Oberbürgermeister, der es nach fast einem Jahr noch immer nicht schafft, sich bei den Angehörigen der Opfer glaubwürdig zu entschuldigen und die moralische Verantwortung anzunehmen.

Auch diese versuchte Entschuldigung wäre wahrscheinlich ohne die massiven Unterschriftenkampagnen für seine Abwahl nicht zu Stande gekommen.

Die menschliche Betroffenheit nehmen wir ihnen ab – aber von einem Oberbürgermeister erwarten wir mehr:

- Wo bleibt die Entschuldigung dafür, dass Sie massiven Druck auf die Stadtverwaltung ausgeübt haben, damit die Veranstaltung – gegen eindeutige gesetzlichen Vorschriften – genehmigt wird ?

- Warum haben Sie über 300.000 € für ein „Gefälligkeitsgutachten“-Gutachten“ ausgegeben, dass durch die ersten staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen schon über den Haufen geworfen wird ?

- Warum sind alle Verantwortungsträger noch im Amt ?

- Sie sagen, sie haben die moralische Verantwortung nicht übernommen, weil sie juristische Konsequenzen befürchtet haben. Was ist dann aber mit ihren Mitarbeitern in der Stadtverwaltung, die lassen Sie im Regen stehen ?

- Warum schaffen Sie es nicht, auf den Trauerfeiern glaubwürdig ihre Trauer und ihr Mitgefühl gegenüber den Angehörigen auszusprechen ?

- Sie haben sich nicht dafür entschuldigt, dass sie seit 12 Monaten eine Politik des Verschweigens, des Ausweichens vor der Trauer und des Mitgefühls mit Sätzen wie „Man müsse jetzt nach Vorne sehen“ betreiben.

Innerhalb von 15 Tagen haben mittlerweile über 20.000 Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen an unseren Infoständen und durch Sammlungen im Bekannten- und Freundeskreis unterschrieben. Und es bleiben uns noch 100 Tage !

Das zeigt deutlich:

Dieser Oberbürgermeister hat nicht mehr das Vertrauen der Mehrheit der Bürger. Die Diskussionen an den Infoständen und die große Bereitschaft der Bevölkerung, dieses Abwahlverfahren zu unterstützen, zeigt:

Duisburg braucht einen Neuanfang !!

„Wir brauchen ein neues Denken …. Ein deutliches „Nein“ gehört auch zu einem wachen politischem Verständnis“ (Josef Krings, 26. Juni 2011)
Politik in dieser Stadt muss wieder glaubwürdig werden !!!

Die Lähmung unserer städtischen Gesellschaft muss im Interesse der Bürger beendet werden !!!

Lassen Sie die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt entscheiden!

Herr Sauerland: Machen Sie den Weg frei für die Neuwahl des Oberbürgermeisters und damit für einen Neuanfang!

Wenn die Mehrheit der Bürger hinter ihnen steht, wie Sie glauben, dann haben Sie ja nichts zu befürchten und könnten ihr Mandat nach einer Neuwahl mit neuer Glaubwürdigkeit ausfüllen.

Aber ein „Weiter So“ bis 2015 kann es so nicht geben !

Ungebremst ist immer noch der Andrang der Duisburger, ihre Unterschrift zu leisten
In nur zwei Wochen wurden über 20.000 Unterschriften nur in der Innenstadt gesammelt

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