Update: Feuerwehreinsatz nach Gefahrstoffaustritt mit 5 Schwerverletzten beendet

Symbolfoto Rettungseinsatz

Die Feuerwehr Duisburg wurde am Donnerstag, 7. Dezember, gegen 11.40 Uhr per Notruf über einen Gefahrstoffaustritt im Duisburger Hafengebiet informiert. Demnach soll aus einem Leck in einem Tank-Container giftige Flüssigkeit ausgetreten sein. 

Insgesamt fünf Personen, die sich im Umfeld des Containers aufhielten, wurden  notärztlich behandelt und als schwerverletzt kategorisiert. Nach Eintreffen der Feuerwehr wurde der Schadenbereich sofort abgesperrt und alle Personen aus dem Gefahrenbereich gebracht. Die verletzten Personen wurden im Rahmen der Not-Dekontamination von dem giftigen Stoff befreit und dem Rettungsdienst übergeben.

Durch Spezialkräfte der Feuerwehr zur ABC-Gefahrenabwehr wurde der Container nach einer möglichen Leckage untersucht, um die Austrittstelle des Stoffes abzudichten. Wegen der Gefährlichkeit des Stoffes wurde die Gefährdungsstufe der Maßnahmen als hoch eingestuft. Am Container konnte bei der Überprüfung jedoch keine Undichtigkeit festgestellt werden. Eine örtlich begrenzte Geruchsbelästigung war die einzig wahrnehmbare Indikation für den Stoffaustritt. Das Schadenereignis war lokal begrenzt. Außerhalb des Gefahrenbereiches im Hafen gab es keine Auswirkungen auf die Nachbarschaft oder das Stadtgebiet.

Insgesamt waren 85 Kräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes im Einsatz. Zusätzlich standen Spezialkräfte aus der chemischen Industrie der Feuerwehr im Rahmen von TUIS (Transport-Unfall-Informations- und Hilfeleistungssystem) beratend zur Verfügung. Erkenntnisse zur Entstehungsursache liegen derzeit nicht vor.

Der Einsatz konnte um 14.18 Uhr beendet werden.

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