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Kennt den Platz aus Anwaltszeiten: NRW Justizminister Thomas Kutschaty. | Foto: Winfried Winkler
  • Kennt den Platz aus Anwaltszeiten: NRW Justizminister Thomas Kutschaty.
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Flure und Räume sind vertraut, ebenso die Gesichter der Mitarbeiter und Kollegen. Thomas Kutschaty, lange Jahre als Rechtsanwalt in Borbeck tätig, besuchte als Justizminister nun seine „alte“ Wirkungsstätte: das Amtsgericht in Borbeck.
„Natürlich ist es für mich vertrautes Terrain“, so der Minister. „Aber es ist auch ein Besuch in einer kleinen Einheit, die effizient und gut arbeitet. In der vergangenen Legislaturperiode war das Amtsgericht Borbeck von Schließung bedroht. Dieses Thema ist vom Tisch“, versicherte Kutschaty.
Für Amtsgerichtsdirektor Dietmar Wilmsmann und seine Mitarbeiter gab es eine Menge Lob. „Hier wird vorbildliche Arbeit geleistet, auch in punkto alternative Gerichtsmethoden.“ Mediation wird seit 2009 praktiziert. „Die Erfahrungen sind durchweg positiv“, so Kutschaty, „für die Bürger und auch für die Justiz.“ Zielführend, kostengünstig und zeitnah - diese Faktoren machen die Mediation so interessant. „Nicht nur für Privatleute, sondern auch für Unternehmen“, ergänzt Dietmar Wilmsmann. Als Justiziminister hat sich Thomas Kutschaty einiges vorgenommen. Die Probleme und die Atmosphäre an der Basis interessieren. Deshalb sollen alle 130 Gerichte, die 19 Staatsanwaltschaften, die drei OLG sowie die Finanz- und Sozialgerichte im Land besucht werden. „Sie sehen, ich habe vor, länger im Amt zu bleiben“, zeigte sich der Minister zu Scherzen aufgelegt.

Autor:

Christa Herlinger aus Essen-Borbeck

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