Lokalkompass-Länderreise: ABBA-Museum in Stockholm
Einmal "Dancing Queen" sein

Bitte ein Selfie ... Die vier Silikonfiguren der Musiker. Man hat das Gefühl, sie stünden vor einem.
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  • Bitte ein Selfie ... Die vier Silikonfiguren der Musiker. Man hat das Gefühl, sie stünden vor einem.
  • Foto: Pål Allan/ABBA The Museum
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Diesmal ein ganz spezielles Ziel auf der Lokalkompass-Länderreise: das ABBA-Museum in Stockholm.
  • Diesmal ein ganz spezielles Ziel auf der Lokalkompass-Länderreise: das ABBA-Museum in Stockholm.
  • Foto: Nina Sikora / Canva
  • hochgeladen von Nina Sikora

Da war sie plötzlich, diese fixe Idee, unbedingt nach Stockholm zu reisen. Ab in den Norden, mal etwas Neues erkunden. Ehe ich mich versah, war der Mädels-Trip gebucht und vier Frauen saßen am frühen Samstagmorgen im Flieger in Richtung Schweden. Was uns wohl erwartete? Viel Natur, Elche, Kultur, Königs und, ok, ich gestehe: Die Heimat meiner Lieblingsband in jungen Jahren: ABBA. Es gab keinen Song, den meine beste Freundin und ich auswendig nicht hätten mitträllern können. "Böse Zungen" behaupten bis heute, wenn ich dieses Engagement in meine Mathe-Fähigkeiten gesteckt hätte, wären mir einige bitterliche Zeiten erspart geblieben, was solls. "Gimme! Gimme! Gimme!" war halt fetziger als Geometrie.

Kaum gelandet, nehmen wir den Bus in Richtung Stockholm. Nach einer 45-minütigen Fahrt haben wir unser Ziel erreicht. Ein schönes vier-Sterne-Hotel mitten in der City. Schnell einchecken und auf geht es, bewaffnet mit Handy und Stadtplan, zur U-Bahn, deren Netz im Übrigen gut ausgebaut ist. Um uns einen Überblick über die Stadt zu verschaffen, machen wir als erstes eine Rundfahrt mit dem Hop on-Hop off-Bus. Eine gute Entscheidung, denn innerhalb kürzester Zeit bekommt man die Sehenswürdigkeiten samt Geschichte häppchengerecht serviert. Und nach rund einer Stunde fahren wir auch schon direkt auf das Ziel meiner Träume zu: Dem ABBA-Museum, beheimatet am Djurgårdsvägen 68. Zeit, um sich schon einmal einen Vorgeschmack auf den nächsten Tag zu holen, denn Tickets (rund 25 Euro), die wir bereits von Deutschland aus gebucht hatten, gabs erst für Sonntag.

Interaktive Stationen

Keine 15 Stunden später stehen wir erneut davor und dieses Mal öffnen sich die Pforten zum Plateauschuh- und Schlaghosen-Paradies. Nachdem wir das schwarze Foyer mit leuchtendem ABBA-Schriftzug durchschritten haben, erklingt schon der einstige Siegersong der vier Schweden. Berauscht von "Waterloo", bestaunen wir die Originalkostüme des erfolgreichen Auftritts, die Urkunde und Medaille. Weiter gehts in den kleinen Kinosaal, in dem Ausschnitte aus dem ABBA-Film über die Welttournee 1977 gezeigt werden. Und dann ist man mitten drin, im Abba-Mania Fieber: Hier wurden mehrere Kulissen originalgetreu aufgebaut, wie das Büro von Polar Music, das Aufnahmestudio und das Ferienhaus auf Viggsö, wo zahlreiche Songs entstanden. Nun wirds interaktiv: An mehreren Stationen kann man zur Musik der Band singen. Ob allein oder zu viert, wir schmettern, was das Zeug hält, alles natürlich total schief. Bei "Thank you for the music" hätte Dieter Bohlen uns ein völliges "talentfrei" verpasst, zu Recht! Und jetzt erkennt auch der musikalische Laie, wie schwierig es eigentlich ist, die ABBA-Titel so zu singen, wie es Anni-Frid, Benny, Björn und Agnetha konnten und die Massen bis heute begeistern.

Showbühne mit Hologrammen der Gruppe

Neben den Ausstellungsstücken, wie Kostümen, Schallplattencovern und dem Hubschrauber von "The Arrival", bildet die Showbühne mit Hologrammen der Gruppe (!), auf der man zu zwei Liedern Karaoke singen kann, ein weiteres Highlight. Hier gehört "Fremdschämen" im wahrsten Sinne des Wortes zum guten Ton. Beherzt gehen wir zu zweit auf die Bühne und versuchen, das internationale Publikum (der dunkle Saal war voll) mit unserer Version von "Dancing Queen" zu unterhalten. Tapfer halten wir den Auftritt durch und bekommen sogar Applaus! Schön ist anders ..., aber wir haben den Laden gerockt!
Den krönenden Abschluss bilden im Übrigen die vier lebensgroßen Silikonfiguren. Ein Muss für jeden ABBA-Fan. Also, Handy raus und ein Selfie mit dem Quartett, wat mutt, dat mutt!
Übrigens: Seit April des vergangenen Jahres ist die Ausstellung nun noch um Originalkostüme und Film-Accessoires aus dem Film "Mamma Mia" erweitert worden!

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Autor:

Andrea Becker aus Essen-Borbeck

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