Punkt gegen Potsdam ist Gewinn für die SGS Essen

Schritt nach vorne: Gegen Potsdam zeigte die SGS Essen Selbstbewusstsein und Zweikampfstärke. Fotos: Gohl
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Am vergangenen Sonntag bekamen die Zuschauer im Stadion Essen ein torloses, aber umkämpftes Match zu sehen: Besonders in der ersten Halbzeit wäre für die SGS Essen deutlich mehr drin gewesen. Am Ende reichte es für ein 0:0 gegen den Favoriten Turbine Potsdam, was auch SGS-Coach Daniel Kraus zufrieden stimmte: „Insgesamt gab es nicht viele Torchancen, aber kämpferisch war das von meiner Mannschaft hervorragend. Ein Punkt gegen Potsdam ist auf jeden Fall ein Gewinn für uns“, freute sich Kraus deshalb nach der Partie.

Der erste, wenn auch ungefährliche, Torschuss der SGS kam von Jacqueline Klasen in der fünften Minute. Nach einer Ecke kam die Mittelfeldspielerin zum Abschluss, die Kugel flog aber links am Tor vorbei. Kurze Zeit später zeigte sich Nicole Anyomi bissig und lief bis in den gegnerischen Strafraum durch. Erst dort konnte sie die Potsdamer Abwehr stoppen. In der 18. Spielminute bekam dann auch die Turbine ihre erste Torchance durch Gina Chmielinski. Torhüterin Lisa Weiß konnte den Ball sicher abfangen. Keine 20 Zeigerumdrehungen später war das Können der SGS-Schlussfrau mehr denn je gefordert: Nachdem Tabea Kemme alleine vor Weiß stand und abzog, konnte diese den Treffer gerade so verhindern. Insgesamt zeigten sich die Ruhrstädterinnen in der ersten Hälfte selbstbewusst und zweikampfstark.
Die zweite Halbzeit begann mit vielen Ballverlusten aus Sicht der Essenerinnen. In der 62. Minute schoss Linda Dallmann das Leder direkt in die Arme von Turbine-Torhüterin Lisa Schmitz. Danach waren nur noch die Gäste am Drücker: Svenja Huth hätte mit einem starken Kopfball fast das 1:0 erzielt und in der Nachspielzeit probierte es die eingewechselte Anna Gasper mit einem Fernschuss in Richtung Essener Tor. Auch wenn die Turbine am Ende den Druck erhöhte, konnte die SGS das 0:0 halten.

Respekt vor den Großen

„Uns hat im entscheidenden Moment das Glück gefehlt. Ich denke, in der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel besser unter Kontrolle bekommen. Wir sind enttäuscht über das Unentschieden“, gab Turbine-Trainer Matthias Rudolph zu. Freude hingegen bei SGS-Coach Kraus: „Wir haben gegen die Großen immer noch Respekt. Das Spiel heute war aber ein Schritt nach vorne.“ Einen weiteren können die Essenerinnen bereits am kommenden Sonntag machen. Dann geht es auswärts gegen Aufsteiger Werder Bremen. Anpfiff der Partie ist um 14 Uhr.

Text: Charmaine Fischer

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Lokalkompass Borbeck aus Essen-Borbeck

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