Torloses Revierderby bei der Schalker U23
RWE auf tiefem Boden zu umständlich

Im Sportpark Wanne-Eickel muss RWE zweimal hintereinander antreten.
  • Im Sportpark Wanne-Eickel muss RWE zweimal hintereinander antreten.
  • Foto: Michael Köster
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Fußball-Regionalligist Rot-Weiss Essen hat an Boden verloren. Während der SC Verl sein Nachholspiel gegen Borussia Dortmund II mit 2:0 gewann und wieder die Tabellenführung übernahm, mussten sich die Bergeborbecker im Revierderby bei Schalke 04 ll vor 3.300 Zuschauern mit einem 0:0 begnügen.

Das Spiel im Sportpark Wanne-Eickel hatte noch nicht begonnen, da gab's die erste Hiobsbotschaft für RWE: Torwart Jakob Golz musste verletzt passen, Marcel Lenz nahm den Platz zwischen den Pfosten ein. Ansonsten vertraute Christian Titz den zehn Feldspielern, die beim 3:0 gegen Alemannia Aachen überzeugt hatten.
Die gaben zwar von Beginn an den Ton an, doch war ein schnelles Kombinationsspiel auf dem tiefen Rasen nur schwer möglich. Und wenn die Essener dann mal in aussichtsreicher Position auftauchten, war der Abschluss eher kläglich. Oguzhan Kefkir (11.) produzierte einen Querschläger, Jan-Lucas Dorow brachte nur ein Schüssen zustande (18.). Gastgeber Schalke konzentrierte sich lange Zeit nur aufs Verteidigen und kam erst in den letzten Minuten vor der Pause dem Essener Tor näher.
Für Oguzhan Kefkir war nach 45 Minuten Feierabend. Hamdi Dahmani kam für den Außenstürmer, doch besser wurde das Spiel dadurch auch nicht. Kampf blieb auf dem holprigen Rasen Trumpf, spielerisch ging wenig.
Oftmals wählten dir Essener den komplizierten Weg, statt einfach mal draufzuhalten. "Es ist aber auch schwer, sich gegen ein so gut verteidigendes Team durchzukombinieren", nahm Christian Titz seine Mannschaft in Schutz.
Und plötzlich hatten die bis dahin chancenlosen Gelsenkirchener zwei dicke Möglichkeiten durch Sandra Plechaty (72.) und Fahti Candan (77.).
Christian Titz versuchte alles, brachte mit Florian Bichler, Hedon Selishta und Ayodele Adetula drei frische Offensivkräfte, doch das erlösende Tor fiel nicht. Adetula versuchte es dann doch mal aus 22 Metern, doch Schalkes Torwart Krystian Wozniak stand goldrichtig und klärte per Fußabwehr.
Zumindest wissen die Rot-Weissen nun, was sie in einer Woche erwartet. Am 1. Dezember treffen sie an gleicher Stelle und auf einem womöglich noch schwerer zu bespielenden Rasen auf Neuling TuS Haltern.

Autor:

Michael Köster aus Essen-Borbeck

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