1:2 gegen Wattenscheid 09
Trotz Traumtor verliert Rot-Weiss das Revierderby

Nico Lucas (r.), hier im Zweikampf mit dem Wattenscheider Cellou Diallo, erzielte mit einem Sonntagsschuss den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich.
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  • Nico Lucas (r.), hier im Zweikampf mit dem Wattenscheider Cellou Diallo, erzielte mit einem Sonntagsschuss den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich.
  • Foto: Michael Gohl
  • hochgeladen von Christa Herlinger

Nach 467 torlosen Minuten (inklusive Verbandspokal-Halbfinale gegen Uerdingen) hat Rot-Weiss Essen mal wieder getroffen. Der Sonntagsschuss von Nico Lucas in den Winkel reichte im Regionalliga-Derby gegen die SG Wattenscheid 09 jedoch nicht einmal zu einem Teilerfolg. Mit 2:1 siegten die Gäste im Stadion Essen.

Das Sport1-Livespiel am Montagabend war zunächst ein echter Langweiler ohne spektakuläre Szenen. Doch mit dem Pausenpfiff traf Berkant Canbulut plötzlich per Kopf zum Führungstreffer für die abstiegsgefährdeten Gäste. Freuen konnten sich die Wattenscheider allerdings nur beim Pausentee. Kaum waren sie wieder auf dem Rasen, da gelang Nico Lucas mit einem Traumtor der Ausgleich. sein Volleyschuss aus 25 Metern flog unhaltbar für SGW-Torwart Pepic ins Dreieck.
Fortan war etwas mehr Zug im Spiel. RWE mühte sich zwar redlich, brachte allerdings nicht viel zustande und blieb hinten anfällig. Und so war es erneut Canbulut, der eine Lücke in der Deckung ausnutzte und die Schwarz-Weißen mit einem satten Abschluss (60.) jubeln ließ. Die Essener gaben nicht auf, doch mehr als ein Lattentreffer von Marcel Platzek (63.) sprang vor 5.400 Zuschauern nicht mehr  heraus. „Wir hatten unterm Strich zu viele Spieler auf dem Platz, die nicht an die Leistung gekommen sind, die sie mit Sicherheit abrufen können“, zeigte sich RWE-Trainer Karsten Neitzel enttäuscht. 
Am Samstag, 4. Mai, steht das nächste Nachbarschaftsderby auf dem Programm. Um 14 Uhr treten die Essener zum rot-weissen Duell im Oberhausener Niederrhein-Stadion an. Die Gastgeber hegen bei vier Zählern Rückstand auf Spitzenreiter Viktoria Köln zumindest noch leise Aufstiegshoffnungen, für die Gäste geht es nur noch ums Prestige.

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