Parkplatz an der Hafenstraße ist dicht

Mit schwerem Gerät befördern die Mitarbeiter der Stadt  die beiden Findlinge in die Parkplatzzufahrt. Damit ist das Gelände an der Hafenstraße/Ecke Bottroper Straße gesperrt. Allerdings gibt es Überlegungen, den Parkplatz mit einer Schranke auszustatten. „Dann könnte die GVE ihn an Spieltagen nutzen“, so Uwe Splitt.
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  • Mit schwerem Gerät befördern die Mitarbeiter der Stadt die beiden Findlinge in die Parkplatzzufahrt. Damit ist das Gelände an der Hafenstraße/Ecke Bottroper Straße gesperrt. Allerdings gibt es Überlegungen, den Parkplatz mit einer Schranke auszustatten. „Dann könnte die GVE ihn an Spieltagen nutzen“, so Uwe Splitt.
  • Foto: Winkler
  • hochgeladen von Christa Herlinger

Laut Hinweisschild sind auf dem Parkplatzgelände an der Hafenstraße/Ecke Bottroper Straße drei Stunden freies Parken möglich.

„Doch davon kann keine Rede sein. Die Autos standen oftmals Tage lang, mit und ohne Nummernschild, teilweise wurde sogar auf dem Gelände übernachtet“, weiß Uwe Splitt von der Bürgerinitiative „Gegen den wilden Autohandel im Essener Norden“. Mit Sesseln und ausrangierten Sofas hätten es sich die „Händler“ richtig bequem gemacht.

Müll einfach liegengelassen

„Unschön“, berichtet eine Anwohnerin. „Müll und Unrat wurden einfach so liegen gelassen. Und wer mal musste, der benutzte ganz einfach die benachbarte Grünanlage.“
Seit gestern ist Schluss damit. Das Parkplatzschild wurde abmontiert, dann brachten die Mitarbeiter der Stadt schweres Gerät in Stellung und blockierten die Zufahrt zum Platz mit zwei dicken Findlingen.
„Die Aktion heute ist der erste sichtbare Erfolg unserer Arbeit“, freut sich Uwe Splitt.
Ausruhen will man sich in den Reihen der BI auf dem Erreichten aber nicht. „Es wird eine Verlagerung in die Seitenstraße geben“, mutmaßt Splitt. „Deshalb ist es wichtig, dass ein schnelleres Abschleppen der Fahrzeuge möglich wird.“
Die SPD will sich auf ihrem Unterbezirksparteitag mit dem Thema beschäftigen.

Stadtteil hat sich verändert

„Ich bin 80 Jahre alt und hier in Bergeborbeck geboren. Leider hat sich der Stadtteil in den letzten Jahren stark verändert - und das nicht zum Positiven“, erzählt die Anwohnerin weiter. Uwe Splitt und den knapp 140 Mitgliedern der im November gegründeten BI spricht sie damit aus dem Herzen. „Wir müssen etwas tun, damit das Image sich wieder bessert. Sonst wird´s schwierig, auch mit der Ansiedlung neuer Investoren.“ Und die wird man in naher Zukunft in Bergeborbeck brauchen.

Autor:

Christa Herlinger aus Essen-Borbeck

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