Raub auf Spielhalle in Borbeck nur vorgetäuscht

Bei dem "Raub" auf eine Spielhalle in der Borbecker
Rechtstraße machte eine Angestellte (20) mit den "Tätern" offenbar
gemeinsame Sache.

Am 11. April berichteten wir von dem bewaffneten Überfall. Ein
maskierter Mann überfiel demnach die 20 Jahre alte Angestellte und
erzwang unter Vorhalt einer Messers die Herausgabe von Bargeld.

Die Ermittler des Kriminalkommissariats 31 konnten nun beweisen,
dass der Überfall vorgetäuscht war. Gemäß Absprache hat sich die
Mitarbeiterin von einem ihr flüchtig bekannten Borbecker (23)
"berauben" lassen. Zuvor war vereinbart worden, die erlangte Beute zu
teilen. Ein weiterer Komplize (28) wartete während des vorgespielten
Überfalls im Außenbereich des Spielsalons.

Nach der Tat nahmen sich die jungen Männer ein Taxi, ließen sich
zu einem Hotel in der Innenstadt fahren und checkten dort ein.
Entgegen der gemeinsamen Planung erhielt die 20-Jährige kein Geld von
den beiden.

Am nächsten Morgen - noch vor dem Frühstück - zog es die Zwei
erneut in eine Spielhalle. Dort, nahe des Hauptbahnhofes, verspielten
sie einen großen Teil der Beute sofort wieder. Den dortigen
Beschäftigten, die bereits über den Raub in Borbeck informiert worden
waren, kam das Duo verdächtig vor. Sie teilten ihre Beobachtungen der
Polizei mit.

Die ehemalige Spielhallenangestellte und den Komplizen des
"Räubers" nahmen die ermittelnden Beamten am vergangenen Dienstag
(24. April) in ihren Borbecker Wohnungen fest. Beide zeigen sich
geständig. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft durften sie nach
ihren Vernehmungen wieder nach Hause gehen. Vom "Räuber" selbst liegt
noch keine Aussage vor.

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