Noch nicht überall Trinkwasserqualität an der Uni Essen

Bei weitem nicht in allen Gebäuden der Universität in Essen gibt es das Bakterienproblem im Trinkwasser. Dafür ist es in manchen um so hartnäckiger.
  • Bei weitem nicht in allen Gebäuden der Universität in Essen gibt es das Bakterienproblem im Trinkwasser. Dafür ist es in manchen um so hartnäckiger.
  • Foto: Lemke/SSC
  • hochgeladen von Lokalkompass Essen-Nord

Coliforme Bakterien wurden im Trinkwasser verschiedener Universitätsgebäude gefunden, als das Gebäudemanagement vor einigen Wochen Routinekontrollen durchführte. Sofortige Gegenmaßnahmen haben den Befall zurückführen können, wie die Universität jetzt mitteilt - allerdings nicht überall.
Die Sanierung mancher Gebäude gestaltet sich aufwändig und wird wohl erst im Sommer abgeschlossen.

Coliforme Bakterien kommen vielfach in der Natur und zum Beispiel im Abwasser vor, haben aber im Trinkwasser nichts zu suchen, da sie zu Übelkeit und Durchfall führen können. Studierende und Mitarbeiter wurden über Schutzmaßnahmen informiert, etwa darüber, Wasser erst gründlich abzukochen.
Durch Intensivspülung und Abtrennung jener Leitungen, in denen das Wasser nicht regelmäßig bewegt wird, konnte im Gebäude R10 am Hauptcampus, im Sportgebäude an der Gladbecker Straße, in der früheren Ellernschule sowie in den Weststadttürmen Trinkwasserqualität hergestellt werden. Die Pressestelle der UDE erklärt, dies hätten Untersuchungen eines Hygieneinstitutes bestätigt. Regelmäßige Kontrollen sollen beitragen, dass es so bleibt.

Den Normalzustand noch nicht wieder erreicht haben die V-Gebäude 13 und 15 am Hauptcampus sowie jene an der Leimkugelstraße und der Altendorfer Straße 5-9. In den V-Gebäuden könnten stehende Gewässer u.a. in den Feuerlöschhydranten verantwortlich sein. Eine technische Sanierung wird in Zusammenarbeit mit Feuerwehr und Fachfirmen vorbereitet. An der Universität geht man davon aus, dass die baulichen Maßnahmen im Sommer abgeschlossen werden können.

Das gelte auch an Leimkugel- und Altendorfer Straße, obwohl die Ursachen dort andere seien. „Die Leimkugelstraße“, so eine Specherin der Universität auf Nachfrage, „wurde für einen anderen Zweck gebaut. Da müssen die Leitungen angepasst werden. An der Altendorfer Straße muss eine Armatur ausgetauscht werden.“

Autor:

Lokalkompass Essen-Nord aus Essen-Nord

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

Eine/r folgt diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung einbetten

Abbrechen
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.