Interkulturelle Woche Essen 2017: Programmheft ist da

BU: Das Programm der IKW Essen 2017 wurde am 1. September offiziell vorgestellt, v.l.n.r.: Oktay Sücürü (Projektkoordination Arche Noah) Uwe Loch (Moderator beim Arche-Noah-Fest), Benedikte Baumann (Künstlerische Leiterin Arche Noah), Tuncer Kalayci (Kommunales Integrationszentrum), Muhammet Balaban (Vorsitzender Kommission Islam und Moscheen in Essen), Ralf Jahn (Culture Pool), Willi Overbeck (Initiativkreis Religionen in Essen). Foto: Sonja Strahl/Arche Noah Essen
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  • BU: Das Programm der IKW Essen 2017 wurde am 1. September offiziell vorgestellt, v.l.n.r.: Oktay Sücürü (Projektkoordination Arche Noah) Uwe Loch (Moderator beim Arche-Noah-Fest), Benedikte Baumann (Künstlerische Leiterin Arche Noah), Tuncer Kalayci (Kommunales Integrationszentrum), Muhammet Balaban (Vorsitzender Kommission Islam und Moscheen in Essen), Ralf Jahn (Culture Pool), Willi Overbeck (Initiativkreis Religionen in Essen). Foto: Sonja Strahl/Arche Noah Essen
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Filme, Ausstellung, Theater und vieles mehr: Das Programmheft der Interkulturellen Woche 2017 in Essen (16. bis 24. September 2017) ist prall gefüllt. Höhepunkt ist das Arche Noah Stadtfest am 23. und 24. September auf dem Kennedyplatz.

Das erste Highlight ist die Eröffnung der IKW im UNESCO-Welterbe Zollverein, Areal A [Schacht XII] am 16. September.

Dem hierzulande fast unbekannten „portugiesischen Schindler“ Aristides de Sousa Mendes widmet die Marktkirche eine Ausstellung: „Wer ein Leben rettet, rettet die ganze Welt. Aristides de Sousa Mendes – Ein Beispiel für Zivilcourage“ (19.9-20.10.2017) zeichnet den ungewöhnlichen Lebensweg dieses portugiesischen Diplomaten nach, der alles riskierte, um rund 30.000 Menschen vor den Nazis zu retten, und am Ende drastisch für seinen Mut bezahlen musste.

Um Aristides de Sousa Mendes geht es auch im Film „Désobéir – Nicht Gehorchen“, den die Alte Synagoge am 19. September (19 Uhr) zeigt. Zwei weitere Filme der IKW beschäftigen sich mit Themen wie Heimat, Sehnsucht und Fremdsein: „Hadi Tschüss“ wird in Kooperation mit der Stiftung Zentrum für Türkeistudien am 17. September im Astra Theater (12 Uhr) gezeigt, Pro Asyl/Flüchtlingsrat Essen präsentiert im Filmstudio Glückauf am 18. September den Dokumentarfilm „Alles Gut“ (20 Uhr).

Das Theater Courage spielt am 19. und 20. September (jeweils 20 Uhr) das Stück „Flüchtlingsgespräche“ nach Bertolt Brecht – ein packender Stoff, der heute aktueller scheint denn de.

Geflüchtete und Einheimische begegnen sich am 20. September (15-18 Uhr) beim Willkommensfest für Geflüchtete auf der Zeche Carl, zum Beispiel beim gemeinsamen Singen, Tanzen, Tischtennis- oder Fußballspielen und beim Stockbrotrösten am Lagerfeuer.

Abschluss und Höhepunkt der IKW ist das Arche Noah Stadtfest am 23. und 24. September auf dem Kennedyplatz. Vereine, Institutionen und Einzelpersonen aus der ganzen Stadt beteiligen sich an dem zweitägigen Fest.

Das musikalische Programm reicht von mitreißender Samba über Rockmusik bis hin zu christlichem Pop. Highlight ist das große „Happening der Weltmusik“ zum Abschluss des Samstagabends (ab 19.30 Uhr) mit der Gruppe Culture Pool & Gästen.

Das komplette Programm der IKW gibt es unter www.archenoah-essen.de und als gedrucktes Heft an den bekannten Kultureinrichtungen in Essen.

Info: Die Arche Noah Essen ist ein Gemeinschaftsprojekt des Initiativkreises Religionen in Essen (IRE) und der Stadt Essen, vertreten durch das Kommunale Integrationszentrum (KI). Träger des Projektes ist seit 2016 die Fördergesellschaft Kultur und Integration gGmbh. Gefördert wird die Arche Noah durch die Stadt Essen, die Stiftung Mercator und die Sparkasse Essen.

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