Rundgang durchden Schlosspark

Susanne Asche vom Borbecker Bürger- und Verkehrsverein und Franz Josef Gründges vom Förderverein Schloß Borbeck unternahmen mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern einen Rundgang im Schlosspark, um Ideen für ein Pflegekonzept zu sammeln.
  • Susanne Asche vom Borbecker Bürger- und Verkehrsverein und Franz Josef Gründges vom Förderverein Schloß Borbeck unternahmen mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern einen Rundgang im Schlosspark, um Ideen für ein Pflegekonzept zu sammeln.
  • Foto: Foto: D. Brändlein
  • hochgeladen von Sabine Beisken-Hengge

Bürgerengagement für richtiges Pflegekonzept

Angeregt durch Klagen über den aktuellen Pflegezustand des Borbecker Schlossparks (wir berichteten), ließen es sich Susanne Asche vom Borbecker Bürger- und Verkehrsverein und Franz Josef Gründges vom Förderverein Schloss Borbeck nicht nehmen, am vergangenen Samstag interessierte Bürger zu einem Rundgang durch den historischen Park einzuladen.
Sich einen Überblick über dringende Maßnahmen zu verschaffen und Ideen zu sammeln, wie sich durch Bürgerengagement Abhilfe schaffen lässt, war das Ziel. Eine kleine engagierte Gruppe fand sich am Samstag trotz des schlechten Wetters im Park ein und überzeugte sich von den angesprochenen Bereichen, die für einige Schlossparknutzer ein Ärgernis darstellen. Ungepflegte Regenrinnen, meterhohe Brennnesseln, ausuferndes Springkraut, nicht gemähte Wiesen, die Liste ließe sich noch weiter fortsetzen. Für Susanne Asche aber ist eines klar: „Die Pflege des Schlossparks ist eine klare Anforderung, aber für uns ist es erst einmal wichtig, uns grundsätzlich mit dem Pflegekonzept der Verwaltung auseinanderzusetzen.“ Das soll gegen Ende der Wachstumsperiode geschehen, wenn auch die Bauarbeiten im Park abgeschlossen sind.
Der Schlosspark ist ein Landschaftspark, das heißt, dass es auch Bereiche gibt, die naturbelassen bleiben. Das könnte ein Grund für die teilweise nicht gepflegten Wiesen sein. Genauso gibt es einen ökologischen Grund, warum die Brücke über den Teich erst im Herbst gebaut wird. Laut Ludger Niermann von Grün und Gruga sind für den Aufbau der Brücke Erdarbeiten nötig. Um die Tierwelt im Teich und dem umliegenden Gebiet so wenig wie möglich zu stören, hat man den Aufbautermin in den Herbst verlegt.
„Wir werden Grün und Gruga und Menschen, die sich für den Schlosspark engagieren, zu einem gemeinsamen Gespräch einladen“, verspricht Susanne Asche. „Unsere Hoffnung ist es, dass es uns gelingt, einen Kreis von Kümmerern zu installieren, die ein Auge auf den Schlosspark haben. Das geht aber nur Hand in Hand und in Absprache mit Grün und Gruga.“
Für die beiden Vereine steht im Vordergrund, sich mit der Verwaltung über die Pflegekonzeption des Parks auszutauschen. „Wenn wir das gemeinschaftliche Ziel in den Mittelpunkt stellen, bin ich zuversichtlich, dass es zu einer für alle Seiten positiven Lösung für ,unseren' Park kommt“, davon ist Asche überzeugt.

Autor:

Sabine Beisken-Hengge aus Bochum

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