Essen, Wahlsieg der CDU
... und was die SPD daraus lernen sollte

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Als ich Thomas Kufen zu Beginn seiner ersten Amtszeit auf einer politischen Diskussion bei den Kleingärtnern traf, gab es durchaus Buh-Rufe und Pfiffe bei seiner Ankunft. Doch der OB hörte zu, gewann immer mehr das Vertrauen der Gesprächspartner und scherzte am Ende der Veranstaltung beim Bratwurstessen, dass er beim nächsten Mal nicht wieder nur eine rote Soße zum Würzen haben wolle. Ein Jahr später wurde er an gleicher Stelle mit Applaus begrüßt und es gab zur Wurst auch eine schwarze Soße...

Kufen ist verbindlich
und sympathisch

Über die Fähigkeiten des Oberbürgermeisters ist schon viel geschrieben worden. Als Stadtoberhaupt einer hoch verschuldeten Kommune ist sein Handlungsspielraum oft begrenzt. Aber Thomas Kufen nimmt man ab, dass er Themen trotzdem mit vollem Einsatz angeht und er ist verbindlich, auch, wenn er einmal eine negative Rückmeldung geben muss. Noch dazu ist er ein guter Rhetoriker, einer von uns, und menschlich spontan sympathisch.

Herausforderer Kern litt
unter der eigenen Partei

Das gilt auch für Oliver Kern, aber der SPD-Herausforderer musste nicht nur gegen Kufens größeren Bekanntheitsgrad, seine Leistungen als Krisenmanager in Flüchtlings- und Corona-Zeiten und den berühmten Amtsbonus ankämpfen. Kern trat mutig für eine Essener SPD an, die in sich allerdings nach außen das Bild einer zerstrittenen Truppe ohne Führung abgibt. Passt mal was nicht, treten die Protagonisten mit großem Auftritt gleich aus der Partei aus, wechseln über oder gründen was Neues.
Den CDU-Kommunalwahlsieg sollten die Genossen nutzen, um zu sich selbst zu finden. Nicht mehr in einer für sie fast immer "tödlichen" GroKo mit der CDU, sondern in der Oppositionsrolle.

Autor:

Detlef Leweux aus Essen-Steele

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