Rolf Krane kritisiert die generell späte Einschaltung der Lampen
Rüttenscheid: Zweimal Fußgänger angefahren, als die Straßenbeleuchtung ausgefallen war

Zwei Abbiegeunfälle, bei denen Fußgänger schwer verletzt wurden, ereigneten sich am Sonntag, 23. Dezember, innerhalb weniger Stunden in Rüttenscheid. Dunkelheit und schlechte Witterung nennt die Polizei als mögliche Ursache und ruft Verkehrsteilnehmer zu erhöhter Wachsamkeit, Fußgänger zum Tragen heller Kleidung auf. Dr. Rolf Krane, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Rüttenscheid, vermutet in diesen Fällen allerdings einen Zusammenhang mit dem Ausfall der Straßenbeleuchtung.

Der erste Unfall ereignete sich gegen 16.40 Uhr auf der Rüttenscheider Straße am Girardethaus. Eine 28-jährige Autofahrerin übersah am Fußgängerüberweg eine 27 Jahre alte Fußgängerin. Gegen 18.50 Uhr mussten Rettungskräfte und Polizei dann zur Alfred-, Ecke Martinstraße, wo ein 20 Jahre alter Autofahrer, als er in die Martinstraße einbog, einen 72-jährigen Fußgänger übersah. Beide Verletzte mussten stationär im Krankenhaus behandelt werden.

Rolf Krane berichtet: "Zu dieser Zeit war die Straßenbeleuchtung ausgefallen - auf der Rü, der Franziska- und Martinstraße." Am Girardethaus sei zudem zwar der Zebrastreifen von der Baustelle aus gut beleuchtet, aber: "Der unbeleuchtete, ganz dunkle mit dem Unfall kommt unmittelbar danach, was keiner erwartet."
Wie der Rüttenscheider berichtet, sei die Störung nach den Unfällen behoben worden. Generell moniert er, dass sich die sensorgesteuerte Beleuchtung erst einschalte, wenn es ohnehin schon sehr dunkel sei.

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