Richard Strauss in Essen
Oper: Salome im Aalto-Theater

Annemarie Kremer zeigt Rachelust im Aalto-Theater.

Vorstellungen im Januar und März Es ist eine faszinierende und verstörende Geschichte von sinnlichem Begehren und unerbittlicher Rache: Mit „Salome“ schuf Richard Strauss ein Musikdrama, das nicht zuletzt durch seinen rauschhaften und betörenden Orchesterklang begeistert. Im Aalto-Theater ist die Oper in der Inszenierung der französischen Regisseurin Mariame Clément zu Beginn des neuen Jahres wieder zu erleben: Unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Tomáš Netopil stehen drei Vorstellungen am 19. und 27. Januar sowie am 10. März auf dem Spielplan. Wie schon in der Premierenserie in der vergangenen Spielzeit singt die niederländische Sopranistin Annemarie Kremer die Titelpartie. Auch Rainer Maria Röhr (Herodes), Marie-Helen Joël (Herodias), Almas Svilpa (Jochanaan), Carlos Cardoso (Narraboth) und Liliana de Sousa (Page) werden erneut mitwirken.

Richard Strauss griff für seinen 1905 an der Dresdner Hofoper uraufgeführten Einakter auf einen der skandalträchtigsten Stoffe der Jahrhundertwende zurück: Salome, die Prinzessin von Judäa und Stieftochter des Königs Herodes, begehrt den unbekannten Propheten Jochanaan, der von Herodes gefangen gehalten wird. Doch Jochanaan hat für Salome nichts als Verachtung übrig. Gedemütigt schwört Salome Rache und fasst einen Plan. Als ihr Stiefvater Herodes bei ihr die Erfüllung seiner Lust sucht, ringt sie ihm das Versprechen ab, ihr für ihren „Tanz der sieben Schleier“ jeden Wunsch zu erfüllen. Sie besteht auf den Kopf des Jochanaan.

Karten (11 bis 55 Euro) gibt es telefonisch unter 8122-200 oder www.theater-essen.de

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