Uniklinik Essen: Vermuteter Blindgänger ist zum Glück keiner

Schon vor Wochen waren mit Wasser gefüllte Container rings um den Verdachtspunkt aufgestellt worden, um die Umgebung besser abzusichern. | Foto: Julia Hubernagel
  • Schon vor Wochen waren mit Wasser gefüllte Container rings um den Verdachtspunkt aufgestellt worden, um die Umgebung besser abzusichern.
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Erleichterung am Essener Universitätsklinikum und bei der Stadtverwaltung sowie der Polizei. Der vermutete Blindgänger ist keiner, sondern nur ein entsprechend geformtes Metallteil. Das hat eine sogenannte Such-Schachtung auf der Baustelle der Kinderklinik in unmittelbarer Nähe zum Medizinischen Zentrum am Donnerstag, 5. Juli, ergeben. Somit sind die für Samstag, 7. Juli, sicherheitshalber bereits geplante Entschärfung sowie Teil-Evakuierung des Uniklinikums nicht erforderlich.



Durch die besondere Lage des Verdachtspunktes auf dem Gelände eines der größten Krankenhäuser der Stadt mit anliegenden Hauptverkehrsachsen hatte die Bezirksregierung Düsseldorf in Abstimmung mit der Klinikleitung, den Ordnungsbehörden und der Essener Feuerwehr bereits im Vorfeld einen möglichen Termin zur Sondierung und Entschärfung festgelegt.
Das Klinikum hatte zur Vorbereitung für die Entschärfung einen entsprechenden Vorlauf benötigt, um Patientinnen und Patienten zu verlegen und in Abstimmung mit umliegenden Krankenhäusern den Ausfall bei der regionalen medizinischen Notfallversorgung zu koordinieren. Bereits im Vorfeld vorbereitet wurde auch schon die zusätzliche Sicherheitsmaßnahme unmittelbar am Fundort des Blindgängers, mit Wasser gefüllte Container zu positionieren. Damit hätte man die nötigen Evakuierungsmaßnahmen auf das Klinikgelände beschränken können.
All dies ist jetzt glücklicherweise nicht erforderlich.

Autor:

Sabine Pfeffer aus Essen-Kettwig

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