Flashmob der Degenfechter in der Essener Innenstadt

Flashmob der Degenfechter der Essener Fechtsportgemeinschaft (EFG) in der Innenstadt. | Foto: EFG
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Huch – was war denn kürzlich in Essen los? Na, die modernen Musketiere fochten! Bei Sonnenschein und einem tollen Publikum waren die Degenfechter und -fechterinnen der Essener Fechtsportgemeinschaft (EFG) in der Innenstadt unterwegs. „Wir wollen auf einen zu Unrecht wenig beachteten Sport aufmerksam machen“, erklärt Susanne Kirchhof, Vereinsmitglied.

„Einer für alle – alle für einen“, mit diesem altbewährten Motto kämpften sich neun moderne Musketiere durch die Essener Innenstadt. So ganz in weiß, mit Schwert und Maske, erregten sie großes Aufsehen. Die Besucher blieben stehen und machten große Augen. Gleichwohl war es für die Kids ein großes Spektakel: Denn sie durften nicht nur zuschauen, sondern selbst mal die Maske aufsetzen und mit dem Degen in der Hand erste kleine Fechtversuche starten. „In Hammer-Locations, wie dem Kennedyplatz oder auf den Treppen des Essener Burgplatzes, haben wir so auch noch nicht gefochten“, erzählt Isabell Frisch, eine der „Fechtmoberinnen“.
Auch Sportwart und Vorstandsmitglied Jörg Tappe wollte sich diese Gelegenheit nicht nehmen lassen und so trat er seinen ersten Outdoor-Kampf extra mit gelben Socken sowie blauen Schuhen und gleichfarbiger Jacke an. „Das sind unsere Vereinsfarben“, tönt seine Stimme unter der Schutzmaske hervor.
Das Trüppchen war bunt gemischt und spiegelte den Anspruch der EFG, sowohl Hobby- als auch Leistungssport anzubieten, wider. Neben Freizeit-Seniorenfechtern und Nachwuchstalenten hatten auch die amtierenden Rheinischen Mannschaftsmeisterinnen der A-Jugend, Emma Masthoff und Charlotte Reinhold, ihre Fechtbahn an diesem Tag gegen die Treppen des Essener Burgplatzes eingetauscht. Mit Luca Husemann war unter den Herren sogar der Bronzemedaillen-Gewinner bei der Deutschen Meisterschaft der A-Jugend 2016 vertreten.

Flashmob in der Innenstadt

„Wir wollten den Anlass des World Fencing-Day ausnutzen, um auch in unserer Stadt den Fechtsport einmal aus den Turnierhallen heraus in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu rücken und im wahrsten Sinne des Wortes unter die Leute zu bringen", erklärt Mitinitiatorin Johanna Gropper.
Verletzungen gab es keine. Denn durch die aufwendig und extra für den Fechtsport hergestellten Anzüge verursacht der stumpfe Degen höchstens Mal einen blauen Fleck, erklärt Isabell Frisch dem interessierten Publikum.
Wer sich selbst mal am Degen versuchen will, ist herzlich eingeladen zum kostenlosen Probetraining. Info und Anmeldung unter www.efg-essen.de oder vorstand@efg-essen.de.

Autor:

Lokalkompass Essen-Süd aus Essen-Süd

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