Topspiel in Dortmund gegen den Ex-Trainer, schwerer Spagat für S04 und ein besonderes Montagsspiel

Am Mittwoch musste der FC Schalke 04 noch Manchester City in der Champions League aufhalten. Nun erwartet den S04 mit Mainz 05 in der Liga das totale Kontrastprogramm.
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  • Foto: Gerd Kaemper
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Die Europapokal-Spiele der deutschen Mannschaften verliefen unter dem Strich ernüchternd. Wie schlagen sie sich in der Bundesliga? Der 23. Spieltag steht vor der Tür.

Mainz 05 statt Manchester City. Boetius statt De Bruyne. Mateta statt Agüero. Kellerduell statt Königsklasse. Der FC Schalke 04 steht an diesem Wochenende vor einem schwierigen Spagat. Obwohl die vergangenen fünf Duelle mit dem FSV Mainz 05 allesamt gewonnen werden konnte. Ohne im selben Zeitraum ein einziges Gegentor zu kassieren.

S04 lieferte Man City großen Kampf

Trotzdem stellt sich die Frage, wie der S04 die bittere 2:3-Niederlage im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Man City physisch und psychisch wegstecken kann. Gegen eine der besten Mannschaften der Welt bot Schalke mehr als nur Paroli. Kann das Team von Trainer Domenico Tedesco nun den Schalter umlegen?

Der wird seine Startelf in Mainz im Vergleich zum Heimspiel in der Königsklasse ordentlich umbauen (müssen). Nübel kehrt zurück ins Tor, Serdar ist gesperrt, Bentaleb angeschlagen und McKennie verletzt. Außerdem wird der erneut verletzte Burgstaller nicht wie zuletzt nach seinem Comeback nach zwei Monaten Verletzungspause eingewechselt werden können und Mendyl nicht erneut als Linksaußen agieren.

Piszczek und Reus fehlen BVB weiter

Ähnliche Probleme hat auch Borussia Dortmund. Insbesondere die Fragezeichen über Lukasz Piscczek und Marco Reus bereiten ob ihrer Qualität dem BVB Kopfschmerzen. Beide können auch an diesem Wochenende nicht spielen. Darüber hinaus wollen die Schwarz-Gelben am besten sofort zurück in die Erfolgsspur.

Keines der vergangenen fünf Pflichtspiele konnte Borussia Dortmund gewinnen. Darunter waren das Pokal-Aus nach Elfmeterschießen gegen Werder Bremen und eine 0:3-Niederlage im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League bei Tottenham Hotspur.

Bosz kehrt nach Dortmund zurück

Am Sonntag empfängt der BVB daheim Bayer Leverkusen. Das strotzte zuletzt vor Selbstvertrauen, bekam am Donnerstag aber einen Dämpfer in der Europa League. Nach einem 0:0 im Hinspiel, reichte es im Rückspiel nur zu einem 1:1 gegen FK Krasnodar, wodurch der Bundesligist ausschied.

Nimmt man die nationalen und internationalen Pokal-Spiele aus der Bilanz, gewannen die Leverkusener sechs der vergangenen sieben Spiele. Darunter auch ein 3:1-Sieg gegen Bayern München.

In der Liga ist Leverkusen top

Für Peter Bosz ist es allemal eine besondere Partie. Der Leverkusen-Trainer kehrt an seine alte Wirkungsstärke zurück. In Dortmund startete Bosz einst genauso furios wie aktuell in Leverkusen. Das Ende beim BVB ist bekannt. Kaum hatten die Gegner den Schlüssel zum Knacken des Systems gefunden, brach das Team mehr und mehr ein. Vorteil BVB?

Am Montag gibt es mit RB Leipzig gegen TSG Hoffenheim das nächste Spiel am Montagabend. Wenn die TSG in dieser Saison auswärts antrat, fielen satte 44 Tore in zehn Partien. Die Leipziger haben die beste Defensive und könnten bei einem Patzer von Borussia Mönchengladbach (gegen den VfL Wolfsburg) Tabellenplatz drei erobern. Pikant: TSG-Trainer Julian Nagelsmann tritt bei seinem nächsten Arbeitgeber an. Im Sommer wechselt Nagelsmann bekanntlich auf die Trainerbank von RB.

VfL Bochum empfängt zweitbeste Offensive

Erobern will Holstein Kiel das Stadion des VfL Bochum. Die Norddeutschen haben die zweitbeste Offensive der 2. Liga und stehen als Tabellensiebter sechs Punkte vor dem Tabellenachten VfL Bochum. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Die Kieler reden aktuell ein Wörtchen in Sachen Aufstiegskampf mit, während der VfL im Nirgendwo der Tabelle ist. Beide mussten zuletzt aber den fast identischen Negativ-Trend hinnehmen: Der VfL verlor dreimal in Folge, während die Holstein-Elf dreimal nicht gewann (zwei Remis, eine Niederlage).

Der MSV Duisburg hat eine heikle Jahreshauptversammlung hinter sich. Die Botschaft war klar: Der Klassenerhalt ist beinahe alternativlos! Der Tabellenletzte muss also dringend punkten. Derzeit beträgt der Rückstand auf den Relegationsplatz 16 drei Zähler. Der nächste Gegner, Erzgebirge Aue, könnte mit einem Heimerfolg wieder tiefer in den Abstiegsstrudel hineingezogen werden. Aue liegt mit 25 Punkten auf Platz 13. Dafür muss der MSV aber seine Heimschwäche ablegen. Erst sechs Punkte und elf Tore kamen in elf Heimspielen herum.

Autor:

Redaktion Steilpass aus Essen-Süd

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