Junge Generation soll ein politisches Sprachrohr auf der kommunalpolitischen Bühne erhalten
ESSENER BÜRGER BÜNDNIS - FREIE WÄHLER will Jugendparlament für Essen

Seit mehreren Monaten verschaffen sich europaweit junge Menschen durch persönliche Meinungsäußerung fernab der offiziellen politischen Instutionen Gehör zu gesellschaftlichen und politischen Themen, das besondere Engagement  gilt dabei dem Klima- und Umweltschutz. Mit der Aktion "Fridays for Future" wurde ein Stein ins Rollen gebracht, der internationale Beachtung gefunden und unüberhörbares mediales Echo gefunden hat.
Auch die "Friday-Kundgebungen" in Essen haben ein erhöhten Augenmerk erzielt, sie unterstreichen ein Teilhabedefizit der jungen Gemeration am politischen Willensbildungsprozess sowie die Unzufriedenheit mit bestimmten politischen Entwicklungen, auch hier sind an erster Stelle die ernstzunehmenden Sorgen um Zukunft des Klimas zu nennen.
Die Fraktion des ESSENER BÜRGER BÜNDNIS - FREIE WÄHLER (EBB/FW) im Rat der Stadt Essen nimmt dies zum Anlass, erneut die bereits im Rahmen der Kommunalwahl 2014 aufgestellte Forderung nach Einführung eines politischen Vertretungsgremiums für junge Menschen aufzunehmen und kündigt eine entsprechende Antragstellung für die kommende Ratssitzung an.
"Die Zeit ist reif für ein Jugendparlament im Essener Stadtrat! Für unsere Fraktion ist dieser Protest der Jugend nicht nur ein Signal in Sachen Klima- und Umweltschutz" merkt Ratsherr Wilfried Adamy an. "Vielmehr ist es auch ein deutlicher Hinweis, dass die junge Generation sich politisch insgesamt nicht ausreichend beteiligt sieht. Auch deshalb wird sie nicht müde, freitags auf die Straße zu gehen , um durch öffentliche Resonanz mehr Mitwirkungsmöglichkeiten zu erstreiten. Junge Menschen brauchen auf kommunalpolitischer Ebene ein Sprachrohr innerhalb unserer politischen Entscheidungsgremien", bekräftigt Adamy die Initiative des EBB - FW. Um die politschen Beteiligungsmöglichkeiten für Essener Jugendliche zu verbessern, wird  die EBB - FW Fraktion für die kommende Ratssitzung im September  einen Antrag einbringen, um die Zeitnahe Einrichtung eines Jugendparlamentes auf den Weg zu bringen. "Wir sehen ein Jugendparlament als geeignetes Mittel zur frühzeitigen politischen Einbindung auf kommunaler Ebene an, von dem wir uns zugleich neue Impulse für unsere eigene kommunalpolitische Arbeit sowie ein wachsendes gesamtgesellschaftliches Verantwortungsbewusstseinbei den Jugendlichen versprechen."
Die Zusammensetzung des neu zu schaffenden Gremiums soll nach Meinung von Adamy durch den Ältestenrat auf Basis der Mehrheitsverhältnisse im Rat der Stadt geregelt werden, darüber hinaus sollten auch Jugendverbände eingebunden werden. "Diese Entwicklung gilt es nun, auch angesichts des Erstarken populistischer Kräfte in unsere Gesellschaft, durch geeignete demokratische Mittel nachhaltig zu fördern. Ein Jugendparlament eignet sich hierfür hervorragent," so Ratsherr Wilfried Adamy.

Autor:

Bernd Schlieper aus Essen-West

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