Teilnahme ist kostenlos - Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Essen geht neue Weg
Webinar zum Thema Schwindel

Prof. Dr. Dagny Holle-Lee ist Leiterin des Schwindelzentrums am Universitätsklinikum Essen.
  • Prof. Dr. Dagny Holle-Lee ist Leiterin des Schwindelzentrums am Universitätsklinikum Essen.
  • Foto: Universitätsmedizin Essen
  • hochgeladen von Frank Blum

In Zeiten von Corona bietet die Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Essen statt eines klassischen Patientenseminars nun ein innovatives Webinar zum Thema Schwindel an: am Donnerstag, 14. Mai, von 17.30 bis 20 Uhr.

Die Neurologen Prof. Dr. Dagny Holle-Lee, Dr. Sebastian Wurthmann und Dr. Armin Scheffler klären dann online in Kurzvorträgen und anschließenden Fragerunden mit Betroffenen und Interessierten zu Diagnosemöglichkeiten und Behandlungen des Schwindels auf.
Viele Menschen kennen Schwindel, für einige bedeutet er eine deutliche Einschränkung der Lebensqualität. Dabei ist Schwindel selbst keine Erkrankung, sondern lediglich ein Symptom, hinter dem sich verschiedene Erkrankungen verstecken können. Das macht die Diagnose häufig kompliziert, zumal jeder unter Schwindel etwas Anderes versteht - einen Drehschwindel, ein Benommenheitsgefühl oder eine Gangstörung. Oft haben die Patienten bereits eine ganze Reihe von Arztbesuchen hinter sich, ohne dauerhaft Hilfe zu bekommen. „Viele Betroffene glauben, sie müssten sich mit einem Schwindelgefühl abfinden, weil man sowieso nichts machen könne“, sagt Prof. Dr. Dagny Holle-Lee, Leiterin des Schwindelzentrums am Universitätsklinikum Essen. Es lohnt sich aber immer noch einmal genau nachzuforschen, was die Ursache des Schwindels ist, weil viele Schwindelerkrankungen gut zu behandeln sind.
Manchmal helfen ganz einfache physiotherapeutische Manöver, so beim gutartigen Lagerungsschwindel, oder eine medikamentöse Therapie. „Auch im höheren Alter ist Schwindel nicht normal“, berichtet Dr. Sebastian Wurthmann, Arzt im Schwindelzentrum in der Klinik für Neurologie. Für die richtige Diagnosestellung ist das ärztliche Gespräch oftmals entscheidend. Verschiedene diagnostische Untersuchungen - zum Beispiel eine Videonystagmographie, bei der die Funktionsweise des Gleichgewichtssystems getestet werden kann - sind bei der Diagnose hilfreich. Therapeutisch spielen neben einer medikamentösen Therapie vor allem physiotherapeutische und psychologische Maßnahmen eine wichtige Rolle.
Den Link zur Anmeldung finden Sie hier. Die Teilnahme ist kostenlos.

Autor:

Frank Blum aus Essen-West

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