Essener Unternehmerfrauen mächtig im Gespräch

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Mit heißem Herzen setzen sich ALLE für "Energieeffizienz-Netzwerke" ein, ab März 2018 starteten Essener Unternehmerfrauen das erste Mobilitätsnetzwerk - höchst spannend mit (v. li.) Gabriele Poth, Gerfried Bohlen, Bernd Geschermann, Waltraud Schöne (Vorsitzende), Cordula Schramm, Karin Jost-Hützen, Detlef Schöne, Annette Seibel, Ute Schumacher, Marc Kecker, Gudrun Weiser ; es fehlen auf dem Bild Karin Peter, Margret Beinert-Knotte, Ingeborg Schreckling. Foto: Peter Scharfenberg, Handwerkskammer

Hallo Männer! Die Weiblichkeit im Essener Handwerk schafft erneut Aufsehen!

Überlebenswichtiges Handeln mit ihren Netzen haben Spinnen. Nicht nur. Auch Essener Unternehmerfrauen im Handwerk -Vorsitzende Waltraud Schöne - schafften mit „Energieeffizienz-Netzwerken“ Vorbildhaftes. Bis hin zur Auszeichnung in Berlin. Jetzt Ausruhen? I wo, mit noch mehr Firmen starteten im März die starken Unternehmerfrauen ein neues Netzwerk. Erfolg vorprogrammiert...

Rückblickend bilanziert Waltraud Schöne: „2016 schlossen sich neun Essener Firmen zusammen, um den Energieverbrauch zu drosseln, denn wir reduzieren dadurch Betriebskosten. Wir schützen das Klima. Das Projekt wurde im Februar 2018 abgeschlossen. Wir haben 15 t CO2 gespart. Unser Netzwerkziel vor zwei Jahren war 13500 kWh. Wir haben mehr als 85% übertroffen! 65 Maßnahmen ergriffen – damit finanzielle Einsparungen von jährlich mehr als 10000 Euro realisiert.“ Halleluja!

Jetzt fällt bestimmt vielen Männern die Kinnlade runter: Denn die enge Zusammenarbeit ermutigte, fruchtete – weiterzumachen; erneut ein Netzwerk zu gründen nach den positiven Erfahrungen.
Gleich 10 Essener taffe Unternehmerfrauen gründeten im März 2018 nun das erste Netzwerk zur „Betrieblichen Mobilität“. Auch die Zeit wird aufgestockt. „Wir wollen statt zwei jetzt drei Jahre daran arbeiten. Denn klima- und gesundheitsgerechte Mobilität ist in Essen ein großes Thema. Wir sind die letzte Generation, die es richten kann“, betont Schöne. „Unsere Kinder und Enkel sollen eine lebenswerte Zukunft haben.“

Wie geht das? Die Vorsitzende fächert auf: „In den Betrieben gucken wir, wie wir Ressourcen einsparen können. Wie wir die Kunden beliefern bzw. die Lasten fahren - mit E-Mobilen... Welche Möglichkeiten haben wir... Dazu kommen Experten aus der Handwerkskammer, die uns erklären, wie wir was verbessern können in den einzelnen Betrieben.
Bereits auf den Bau-Tagen der Kreishandwerkerschaft, Katzenbruchstraße, 20./21 April machen wir als Unternehmerfrauen am 20. April mit. Wir werden auch das neue Netzwerk vorstellen, alternative Mobilitätsformen mit den Besuchern diskutieren. Dann schauen wir, was wir erreichen können in den nächsten drei Jahren. Wir hoffen, genau so erfolgreich zu agieren wie beim letzten Netzwerk." In Berlin ausgezeichnet - von Dr. Barbara Hendricks.

Der Stadtspiegel ist fest davon überzeugt. Deshalb schreiben wir darüber, Sie lesen davon und geben es weiter. Fortsetzung folgt.
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Sabine Hegemann aus Essen-Steele | 10.04.2018 | 21:00  
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