Der Regierungsbunker in Ahrweiler

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Mit Beitritt zur NATO im Jahr 1955 verpflichtete sich die Bundesrepublik Deutschland einen Ausweichsitz für die in Bonn ansässigen Verfassungsorgane zu errichten. In nur 30 Kilometer Entfernung fand man im Ahrtal beste Baugegebenheiten. Der Milliarden teure Bau des Regierungsbunker erfolgte in den Jahren 1960 bis 1971. Im 17,3 Kilometer langen Stollengeflecht des Bunkers, der in 5 autarke Abschnitte unterteilt war, konnten 3000 Personen untergebracht werden. Für den technischen Betrieb sorgten 160 Mitarbeiter.
Nach Ende des Ost-West-Konfliktes entschied die Bundesregierung im Jahr 1997 den Regierungsbunker in Ahrweiler aufzugeben.
Aus Gründen des Umweltschutzes wurde der Regierungsbunker von 2001 bis 2006 vollständig entkernt und 34 Außenbauwerke, die überwiegend der Be- und Entlüftung dienten, verschlossen.
Aufgrund der geschichtlichen Bedeutung blieb ein 203 Meter langes Teilstück des Bunkers erhalten und wurde im Jahr 2007 zu einer Dokumentationsstätte umfunktioniert. Der Haupteingang befindet sich in den Weinbergen oberhalb von Ahrweiler.
Quelle: https://www.dasahrtal.de/regierungsbunker/

Autor:

Hans-Jürgen Smula aus Gelsenkirchen

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