Die Kultur-Familie feiert das neue Jahr

Sophie Schwerthöffer sorgte für glasklare Klänge. Foto: Ralf Nattermann
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Dass Kulturschaffen keine Frage des Alters ist, bewies beim Kulturempfang, zu dem Kultur-Dezernent Dr. Manfred Beck eingeladen hatte, die Jugend. Vertreten durch Sophie Schwerthöffer, David Sarazhynski und Noah Reis-Ramma bewiesen junge Künstler ihr großes Können.

"Ein kleines aber feines Kulturprogramm“

Der Kulturempfang bietet den Gästen, Bürger, die sich in Gelsenkirchen für die Kultur engagieren, auch eine Plattform für Gespräche, Anregungen, Verabredungen und mehr. Dazu gehört aber auch in jedem Jahr, wie Wiltrud Apfeld, Leiterin des städtischen Kulturraums „flora“, erläuterte, "ein kleines aber feines Kulturprogramm“. Und das bestritten die jungen Leute.
Über die Darbietungen zeigte sich auch Stadtrat Dr. Manfred Beck begeistert, der sich erinnerte, dass früher der Besuch der Musikschule eher elitär zu sehen war: „Das heute Dargebotene und die Präsentationen beim Regionalwettbewerb von Jugend musiziert zeigen, wie junge Leute heute gefördert werden und zwar ohne Ansehen ihrer Herkunft. Es ist viel passiert in den letzten 50 Jahren und das ist gut so.“

Der OB als Freund der Kultur in der Stadt

Dass auch Oberbürgermeister Frank Baranowski wieder den Weg zum Kulturempfang gefunden hatte, freute Beck, denn „noch kein OB war so oft in dieser Familie der Kulturtreibenden zu Gast wie Frank Baranowski.“
Unter den Gästen befanden sich aber auch Bürgermeisterin Gabriele Preuß, die Landtagsabgeordnete Heike Gebhard, der Vorsitzende des LWL, Dieter Gebhard, die Bezirksbürgermeister Detlef Preuß, Thomas Klasmann und Heinz Macziaßek sowie zahlreiche Stadt- und Bezirksverordnete.
Neben einer Gedenkminute für die Verstorbenen unter den Kulturschaffenden und einem „Werbeblog“ für die Kulturloge nahm Manfred Beck die Anwesenden mit auf einen kurzen Rückblick und einen Ausblick.
Bei seinem Rückblick ging er der Frage nach, was vom Kulturhauptstadtjahr auch zwei Jahre später nachhaltig wirkt. Dabei lobte er die nachhaltigen Effekte der RuhrKunstMuseen, den Kulturkanal, den Mord am Hellgweg und die Emscherkunst 2013, die mit Ai Weiwei die internationale Presse aufmerksam machen wird auf die Emscherregion.

Von Gelsenkirchen gehen gute Signale aus

„Was hier auf den Weg gebracht wird, das kann sich im Land Nordrhein-Westfalen sehen lassen“, verkündete Beck mit Blick auf die Kulturstrolche und die Kunstschule oder die Tatsache, dass Gelsenkirchen Projektregion für den Kulturrucksack ist.
Erfreut zeigte sich der Kulturdezernent über die vielfältige Diskussion über den Blobster, das Tor zur Kulturmeile Buer: „Die Diskussion ist phantastisch, denn Kunst im öffentlichen Raum muss anregend sein.“
Der Blick in die Zukunft ging auch in Richtung des Kreativquartiers Süd-Ost, bei dem eine Kunst- und Kulturschiene bis zum Halfmannshof entstehen soll und die Bochumer Straße aufgewertert werden soll. Eine Aufwertung wie sie der Tossehof derzeit schon erfährt, nicht zuletzt durch die Tossehof-Stelen des Gelsenkirchener Künstlers Wolfgang Sternkopf.
Dr. Manfred Beck dankte den Förderern der Kunst in Gelsenkirchen, der Gelsenkirchen Stiftung, der MiR-Stiftung, der Sparkasse, Volksbank und Gelsenwasser, für ihre Unterstützung. Aber er dankte vor allem auch den Künstlern und Kulturschaffenden in der Stadt, die dafür sorgen, dass die Leitung des Kulturreferats in dieser Stadt so viel Freude macht, obwohl die Stadt immer mit dem Rotstift unterwegs sein muss.

Autor:

silke sobotta aus Gelsenkirchen

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