Der steigenden Arbeitslosigkeit mehr Engagement im Bereich der Wirtschaftsförderung entgegensetzen

Heinberg: Mich sorgt auch die Entwicklung der Zahlen im Bereich der U25-jährigen

Für den Vorsitzenden der CDU-Ratsfraktion, Wolfgang Heinberg, sind die aktuellen, heute vorgestellten Arbeitslosenzahlen der Arbeitsagentur für den Bereich Gelsenkirchen alarmierend: „Wir liegen jetzt mit glatten 16 Prozent an einem Punkt, der alle, die Verantwortung tragen in Wirtschaft, Politik und Verwaltung alarmieren muss! Jetzt „Weiter so!“ zu sagen wäre falsch. Wir müssen neue, zusätzliche und kreative Lösungen diskutieren, wie wir den Wirtschaftsstandort Gelsenkirchen zusätzlich stärken können.“

Für den CDU-Fraktionsvorsitzenden steht natürlich auch fest, dass die Auswirkungen der Corona-Pandemie einerseits, genauso wie saisonale Auswirkungen oder auch das Ende von Ausbildungsverhältnissen, die nicht in eine Fortgesetze Übernahme in den Ausbildungsbetrieb führten, Einfluss auf die aktuellen GE-Zahlen haben. Aber, so stellt Wolfgang Heinberg fest, diese Rahmenbedingungen finden sich nicht nur in Gelsenkirchen, sondern überall: „Wir liegen seit vielen Jahren immer circa 2 Prozent über den Arbeitslosenzahlen anderer Kommunen. Ich habe diese Tatsache schon oft thematisiert. Und genauso oft habe ich für die CDU-Fraktion festgestellt: Wenn es so ist, dass wir das schwerste Stück vom Strukturwandel zu tragen haben, dann müssen wir uns doppelt und dreifach anstrengen und die doppelt oder dreifach so gute Wirtschaftsförderung realisieren. Ich sage es auch heute und auch wieder deutlich: Selbst wenn die Zahl sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplätze grundsätzlich steigt, ist unser Arbeitsmarkt dadurch gekennzeichnet, dass die Vollzeitstellen-Quote nur bei knapp über 71 Prozent liegt und dass wir bei allen anderen Arbeitsmarktindikatoren im Juli 2020 schlechter dastehen als im Juli 2019.“

Wolfgang Heinberg sorgt insbesondere die viel zu hohe Zahl von Arbeitslosen U25: „Die Entwicklung der Zahlen im Bereich U25 ist maximal besorgniserregend! Was läuft da schief beim Übergang Schule und Beruf? Was passiert in GE, wenn die Pandemie-Folgen sich auch nach dem Auslaufen von Förderprogrammen bei den Unternehmen niederschlagen? Wo sind die Visionen für den Wirtschaftsstandort Gelsenkirchen? Brauchen wir nicht einen Wirtschaftsförderungsvorrang für kleine und mittelständische Unternehmen und Unternehmen des Handwerks? Ich erwarte Konzepte der Verwaltung, wie aus der ehemals „Stadt der tausend Feuer“ die „Stadt der tausend Gründungen“ wird! Es ist dringend an der Zeit, der steigenden Arbeitslosigkeit mehr Engagement im Bereich der Wirtschaftsförderung entgegenzusetzen!“

Autor:

Gabriele Zyla (CDU) aus Gelsenkirchen

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