Friedhofsentwicklungsplanung ist ein sehr emotionales Thema

Brosch: Bürgerinnen und Bürger frühzeitig informieren und einbinden

Wie schnell große Verunsicherung und Sorgen beim Thema Tod und letzte Ruhestätte um sich greifen, macht der heutige Bericht der WAZ („Brief raubt 91-Jähriger den Schlaf“) mehr als deutlich. „Dieses höchst sensible Thema muss aus unserer Sicht mit viel mehr Feingefühl, Respekt und Weitsicht behandelt werden“, erklärt Alfred Brosch, Sprecher der CDU-Fraktion im Betriebsausschuss Gelsendienste. „Auch das laufende Geschäft der Friedhofsverwaltung besitzt eine immense Außenwirkung, wie dieser aktuelle Fall wieder zeigt. Es ist eben kein reiner Verwaltungsakt und es ist sehr wichtig, wenn Friedhofsverwaltung möglichst mit Augenmaß ihre Aufgaben wahrnimmt“, so Brosch weiter.

Diese Berichterstattung sollte daher allen Akteuren in Verwaltung und im Betriebsausschuss ein wichtiger Ratgeber sein, sich ganz bewusst zu machen, worüber bei der Umsetzung des Friedhofsentwicklungsplanes genau gesprochen wird und was das für die Hinterbliebenen bedeutet. Es ist ein sehr emotionales Thema, wo in Teilen über mehrere Generationen hinweg Ruhestätten entstanden sind für die auch nach Ablauf von derzeit laufenden Nutzungsrechten bereits weitere familiäre Überlegungen angestrengt werden, wie man diese Grabstelle weiter aufrecht erhalten kann.

Brosch: „Bei aller Notwendigkeit einer Umsetzung der Friedhofsentwicklungsplanung mahnt uns dieser Artikel, die Bürgerinnen und Bürger rechtzeitig vor Beschlussfassung in geeigneter Form über die beabsichtigten Veränderungen angemessen zu informieren und zu beteiligen.“

Autor:

Ludger Jägers aus Gelsenkirchen

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