Halfmannshof und kein Ende in Sicht.

Demnächst und das jeden Monat droht die BI Künstlersiedlung Halfmannshof.
  • Demnächst und das jeden Monat droht die BI Künstlersiedlung Halfmannshof.
  • hochgeladen von Karl-Heinz Strohmeier
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Soziale Verantwortung gleich Null, Duisburg ist auch in Gelsenkirchen

Hoch interessant war die heutige Ratssitzung, wo es über 2 Stunden um den Halfmannshof ging und, die roten Wellen alles unter sich begraben wollten. Jeder zweite Satz aus der SPD, fing gewissermaßen so an: Die Strohmeiers, die Populisten und die wollen ja nur Stimmen fangen. Da fragt man sich aber schon was will denn die SPD dann 2014. Wahrscheinlich aus lauter Nächstenliebe oder Dankbarkeit für heute, verschenken Dr. Pruin und Dr. Haertel, die SPD Stimmen bei der Kommunalwahl 2014 an Pro NRW und AUF Gelsenkirchen. Ansonsten gab es noch einiges und nicht gäzlich uninteressantes vom 20.Oktober in der Emscherstraße zu berichten ! Die Fraktion BBG ist wie angekündigt aus der Sitzung ausgezogen , nachdem die wohl seltsamste Koalition die der Rat am heutigen Tage sah, den Tagungsordnungspunkt Halfmannshof aus purer Angst vor der Öffentlichkeit teilte. Da stimmten in seltener Eintracht und, alle hatten sich lieb, SPD, die ganz Rechtsaußen PRO NRW, mit den ganz Linksaußen von AUF und, dazu passend Grüne,CDU und die 1,8% Partei die niemand mehr kennt. Ja das hatte schon was, die brandneue mitte-links-ganz links,ganz-rechts und nichts mehr zu sagen Koalition im Rat stimmte geschlossen gegen den Antrag des BBG. Und frei nach Georg Kreisler, das gibt es nur in Gelsenkirchen und, um eine sogenannte breite alles umspannende Mehrheit zu bekommen, nimmt die SPD, gerne neben schwarz-gelb-grün, auch die Stimmen von Pro NRW und die AUf dabei in Kauf. (hat sich sogar gereimt)Aber Hauptsache der Halfmannshof wird von einer 98% Mehrheit konzeptioniert. Man sollte bei dieser Gemengelage doch schon heute mal die Quadratmeter Preise für das Bauland der Künstlersiedlung abfragen, vieleicht geht dann noch mehr BürgerInnen ein Lichtlein auf. Bei den Grünen im Rat ist uns heute schon mehr als ein Lichtlein aufgegangen. Es war schon eine dicke Kerze. Da war sich Herr Dennis Melerski, Stadtverordneter und im Hauptberuf Polizeibeamter nicht zu schade darauf hinzuweisen, das er einen Großteil seiner Diäten als Freizeitpolitiker seiner Partei überweist. Wie schön für ihn und wie schön für seine Partei . Aber noch schöner ist die Tatsache das kann er ohne alle Not machen, denn als beamteter Staatsdiener subventionieren ja alle Steuerzahler sein nicht gerade geringes Gehalt. Im Gegensatz zu Herrn Melerski, gibt es im Rat aber ganz sicher, auch einige Menschen, die nicht so üppig ausgestattet sind und, keine großen Töne wie Herr Melerski spucken können, die sind nämlich auf die paar Kröten Aufwandsentschädigung angewiesen die als Steuerfreibetrag verbleiben. Aber das sind so klitzekleine Dinge, die können natürlich so große Freizeitpolitiker wie Herrn Melerski nicht interessieren. Da bleibt keine Zeit übrig um mal darüber nachzudenken, denn Rat und Autobahnen warten. Was das mit den Diäten allerdings mit dem Halfmannshof zu schaffen hatte, blieb Herr Melerski der interessierten Öffentlichkeit noch schuldig. Auch interessiert es die grüne Fraktion wohl auch nicht mehr mit wem sie da neuerdings gemeinsam abstimmen. Also ich meine mich zu erinnern, noch vor relativ kurzer Zeit distanzierte sich das grüne Allerlei auf das schärfste vom PRO NRW Einerlei. Seit heute allerdings sehen wir das etwas anders, aber wenn die Piraten ex NPDler aufnehmen, dann kann es natürlich auch ein gemeinsames Stimmverhalten mit PRO NRW geben , gelle. Komisch ist auch wenn PRO NRW Parteitage im Horster Schloss abhält, dann knattern rote und grüne Fahnen gemeinsam im Wind der gerechten Empörung, aber heute im Rat gemeinsam gegen die BBG, das ging ganz ohne gerechte Empörung. Aber um ein Resümee der heutigen Sitzung zu ziehen, auch wenn heute der gesunde Menschenverstand und, das S der SPD flöten gingen, ehe die alten Künstler gehen müssen, werden noch etliche Jahre abgezählt und, auch etliche Gerichte beschäftigt sein. Und ob dort die SPD so klar bestimmen kann wie heute im Rat, das wage ich zu bezweifeln. In diesem Sinne demnächst wieder auf der Bahnhofstraße unter dem neuen Motto: Die SPD ohne Nächstenliebe und soziale Verantwortung. Hände weg vom Halfmannshof.

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