Forderung der Gelsenkirchener Grünen
Hitze wird zum Dauerbrenner

Überall dort, wo in großen Mengen „Beton und Stein“ verbaut wurden, entstehen in der Stadt Hitzeinsel. Die Grünen haben die Temperatur auf dem Heinrich-König-Platz gemessen und kamen zu einem ernüchternden Ergebnis.
  • Überall dort, wo in großen Mengen „Beton und Stein“ verbaut wurden, entstehen in der Stadt Hitzeinsel. Die Grünen haben die Temperatur auf dem Heinrich-König-Platz gemessen und kamen zu einem ernüchternden Ergebnis.
  • Foto: Grüne Gelsenkirchen
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Gelsenkirchen ist voller Hitze-Inseln. Die Grünen sehen die Stadt in der Pflicht, mehr für Gesundheit und Wohlbefinden der Menschen zu tun.

Wie heiß Gelsenkirchen ist, haben die letzten Tage eindrucksvoll gezeigt. Gerade das Klima in der City wird im Sommer für viele zur Belastung. „Die aktuelle Hitzewelle macht mehr als deutlich, dass nun endlich gehandelt werden muss, damit die Auswirkungen der Klimakrise in Gelsenkirchen abgemildert werden“ mahnt Jan Dworatzek, Vorsitzender der Grünen Gelsenkirchen.
Konkret fordern die Grünen Folgendes: Ein flächendeckendes Begrünungsprogramm für Wohngebiete und Innenstädte, insbesondere der großen Plätze in der Stadt, Schaffung von Wasserspielen und Wasserflächen zur Erzeugung von Verdunstungskühle, Einrichtung von Trinkwasserbrunnen im ganzen Stadtgebiet verteilt sowie Hinweise auf bzw. Öffnung kühler Orte, wie beispielsweise die U-Bahn-Stationen und Schaffung von dortigen Aufenthaltsmöglichkeiten.

Begrünungskampagne bietet viele Vorteile

„Mit Wasserflächen und einer Begrünungskampagne tun wir nicht nur langfristig etwas gegen die Auswirkungen von Hitzewellen, sondern auch etwas für die Attraktivität der City und gegen das Artensterben. Mit Wild-Blumen und blühenden Sträuchern bepflanzte Freiflächen, Mittelstreifen und Bauminseln sind hitzeresistenter als normaler Rasen, binden deutlich mehr Abgase und sehen auch noch besser aus“ ergänzt Adrianna Gorczyk, Vorsitzende der Grünen Gelsenkirchen.
„Wir sind gefragt unsere Stadt so zu gestalten, dass sich dort alle – insbesondere auch geschwächte – Menschen sicher bewegen und aufhalten können. Bis das gelingt, braucht es kurzfristig öffentliche Trinkwasserbrunnen, an denen man sich kostenlos mit Flüssigkeit versorgen kann und ausgewiesene kühle Aufenthaltsorte, die sich zum Abkühlen eignen“ erklärt Jan Dworatzek abschießend.

Autor:

Lokalkompass Gelsenkirchen aus Gelsenkirchen

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