Auf Einladung des Deutsch-Türkischen-Freundeskreises in der „flora“
Sozialaktivist Ali Can liest

In seinem Buch beschreibt Ali Can den Hashtag und seine Folgen als Teil einer dringend gebotenen gesellschaftlichen Debatte. Indem er auf seine eigene Biographie blickt und eine Reihe bekannter Gesprächspartner befragt, kommt er zu dem Schluss: Heimat - das sind letztlich die Werte, die wir teilen. Und an einem offenen, konstruktiven Dialog über sie sollten alle teilnehmen können, die in diesem Land leben und seine Gesellschaft mitgestalten - ob mit oder ohne Migrationshintergrund. Das Buch hat die ISBN: 978-3-411-74732-0 und kostet 15 Euro im Buchhandel. Foto: Cover Duden Verlag
  • In seinem Buch beschreibt Ali Can den Hashtag und seine Folgen als Teil einer dringend gebotenen gesellschaftlichen Debatte. Indem er auf seine eigene Biographie blickt und eine Reihe bekannter Gesprächspartner befragt, kommt er zu dem Schluss: Heimat - das sind letztlich die Werte, die wir teilen. Und an einem offenen, konstruktiven Dialog über sie sollten alle teilnehmen können, die in diesem Land leben und seine Gesellschaft mitgestalten - ob mit oder ohne Migrationshintergrund. Das Buch hat die ISBN: 978-3-411-74732-0 und kostet 15 Euro im Buchhandel. Foto: Cover Duden Verlag
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Auf Einladung des Deutsch-Türkischen Freundeskreises sollte die Lesung im Kulturraum „die flora“ ursprünglich im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus im März stattfinden, musste jedoch Corona-bedingt verschoben werden. Die Veranstalter freuen sich, dass sie Ali Can nun erneut für eine Lesung gewinnen konnten.

Am Mittwoch, 30. September, kommt Ali Can um 19 Uhr zur Lesung aus seinem Buch „Mehr als eine Heimat. Wie ich Deutschsein neu definiere" in den Kulturraum „die flora“, Florastraße 26. Nach der Lesung diskutiert Ali Can mit seinen Gästen darüber, unter welchen Bedingungen Integration gelingen kann und was etwa auch Schulen und Lehrkräfte dazu beitragen können.
Ali Can löste 2018 mit „#MeTwo“ eine zunächst deutschlandweite, später internationale Debatte über Alltagsrassismus aus. Zehntausende Menschen mit Migrationshintergrund teilten auf Twitter ihre rassistischen Erfahrungen. Sie berichteten von Erniedrigungen im Berufsleben, in der Bahn, auf der Straße – und vor allem in der Schule, vom Gefühl, nicht dazuzugehören und der Forderung, sich doch zu integrieren. In seinem Buch beschreibt Ali Can anhand seiner eigenen Biographie, was es braucht, um Integration möglich zu machen und eine Spaltung der Gesellschaft zu verhindern. Dabei nimmt er Politik gleichermaßen wie Bildungseinrichtungen in die Pflicht.
Der Eintritt kostet 5 Euro. Aufgrund der Coronaabstandsreglen ist eine Reservierung zwingend erforderlich unter Telefon 169-9105.

Zur Personalie Ali Can

 Ali Can, geboren 1993, ist Sozialaktivist und Autor.
 Vor allem als Initiator einer „Hotline für besorgte Bürger“ sowie des Hashtags #MeTwo ist er national wie international bekannt geworden.
 Seit 2015 gibt er Workshops für interkulturelle Sensibilisierung.
 Anfang 2019 eröffnete in Essen das von ihm gegründete „VielRespektZentrum“.
 Für sein Engagement wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Jugenddemokratiepreis 2016.

Autor:

silke sobotta aus Gelsenkirchen

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