Dieser Klub wollte Leroy Sané schon vor zwei Jahren verpflichten

Leroy Sané hat derzeit vom S04 einen Maulkorb verpasst bekommen. Der Verein will den 19-Jährigen damit schützen.
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  • Foto: Gerd Kaemper
  • hochgeladen von Raphael Wiesweg

Leroy Sané ist der Shootingstar der Fußball-Bundesliga. Der 19-Jährige brilliert momentan nach Belieben. Seine sehr guten Leistungen wecken das Interesse von halb Europa.

„Im Sommer habe ich ein inoffizielles Angebot vom FC Liverpool für Leroy abgelehnt“, gab Schalke-Manager Horst Heldt am Mittwoch zu. Angeblich sollen die Engländer 15 Millionen Euro für den Offensivspieler geboten haben. Es wird nicht der letzte Vorstoß eines (ausländischen) Klubs gewesen sein, der seine Fühler nach dem begabten 19-Jährigen ausgestreckt hat. Sané wurde bereits in der vergangenen Saison von allen Fußball-Spielern von der 1. Bundesliga bis zur Regionalliga zum „Newcomer der Saison“ gewählt worden. Im März machte Sané weltweit auf sich aufmerksam, als er im Achtelfinal-Rückspiel bei Real Madrid zum ersten Mal in der Champions League spielte und beim 4:3-Sieg gleich ein Traum-Tor erzielte und einen weiteren Treffer vorbereitete.

Maulkorb soll Sané nun erst einmal schützen

Zuletzt fiel der dribbelstarke Linksfuß in der Bundesliga wiederholt positiv auf. In Stuttgart, gegen Frankfurt und in Hamburg erzielte Sané in drei aufeinanderfolgenden Partien jeweils ein Tor. Bei den Auswärtsspielen war es jeweils das einzige und damit entscheidende. Während der 19-Jährige nach dem Frankfurt-Spiel noch Auskunft geben durfte, schirmte Schalke seinen Jungspund nach dem Hamburg-Spiel ab. „Wir geben uns größte Mühe, dass es um Leroy ruhig bleibt und wollen die richtige Balance finden“, sagte Manager Horst Heldt zu der Frage, ob man Sané nun ein Maulkorb verpasst habe. Das Innenverhältnis zu Trainer und Mannschaft sei sowieso viel wichtiger, so Heldt weiter.

Vater Souleyman Sané erdet seinen Sohn

Der ist froh, dass Leroy mit Souleyman einen Vater hat, der „mich auf dem Boden hält“, wie der mittlere von insgesamt drei Söhnen selber schon vor Wochen zugegeben hat. Und Souleyman Sané kennt sich aus. Schließlich erzielte er in 174 Bundesliga-Spielen 51 Tore. „Leroy hat eine gute Familie. Der Vater hat Erfahrung und kann selbst schon Gefahren frühzeitig abfangen. Das ist schon ein gutes Zusammenspiel“, sagte Heldt gestern.

Ajax Amsterdam wollte Sané schon vor zwei Jahren verpflichten

Einmal in Plauderlaune, verriet er, dass nicht nur Liverpool Leroy Sané verpflichten wollte. „Insbesondere kurz vor seiner Vertragsverlängerung haben sich viele Vereine bei seinem Berater gemeldet. Der ein oder andere namhafte Klub war dabei.“ Die Anfragen wurden aber alle abgelehnt. Genau wie das von Liverpool und genau wie das von Ajax Amsterdam schon vor zwei Jahren! „Ajax wollte Leroy schon vor zwei Jahren verpflichten, da war er noch gar nicht so richtig auf dem Radar. Wir haben aber abgelehnt“, so Heldt.

Autor:

Raphael Wiesweg aus Gelsenkirchen

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