BERGBAU GESCHICHTE GLADBECK
KOTTEN STEINSTRASSE als KULTURDACH

Pavillon Markt Gladbeck, abgebrochen
5Bilder


Bergbau Kotten Steinstrasse
geht auch bald verloren


Gladbeck hatte ja eine intensive Bergbaugeschichte, mit 5 aktiven Zechen, die aber mittlerweile alle verschwunden sind.
Eine davon war die Zeche Graf Molkte 1/2, an der Horster Strasse, in Gladbeck Mitte.
Aber, dort in der Nähe, an der Steinstrasse, steht noch ein altes Bergarbeiterhaus, eines der ersten und letzten. Ein kleines Fachwerkhaus. Leerstehend und nicht mehr in einem guten Zustand und soll auch bald abgebrochen werden.
Der jetzige Besitzer hatte mal signalisiert, daß er keine Verwendung für das Fachwerk hätte und es zur Verfügung stellen könnte.
Es wäre doch schade, wenn auch das letzte Stück der Erinnerung an die Gladbecker Bergbaugeschichte, so enden würde.
Mit etwas Initiative, wie damals am Kotten Nie, besteht aber die Möglichkeit, dieses Geschichtsdenkmal, für das Stadtbild zu erhalten, wenn auch nicht am ursprünglichen Standort.
Durch Verwendung und Umsetzung des entkernten Fachwerks auf einen stadtnahen Standort, kann eine attraktive Situation zur Erinnerung an unsere Bergbaugeschichte und Identifikation mir der Stadtgeschichte entstehen.
Unser Markt hat nach Abbruch der Markthalle, eine offene Flanke, zur verkehrsreichen Horster Straße.
Dort steht eine wenig beachtete Litfaßsäule, die als Kultursäule dient. Eine gute Stelle für ein Kulturdach und Aufwertung dieses Stadteigangs. Dort stand ja auch, bis zum Bau der Markthalle, ein Pavillon.
Dort könnte das entsprechend umgenutzte Fachwerk, einen guten Platz finden. Mit einem erneuerten Dach, auch als Unterstand, oder kleine Kulturbühne zu nutzen.
Eine seitliche Giebelwand könnte neu erstellt werden und außenseitig, die Kultursäule, für Informationen, ersetzen. Die Innenwand wäre dann, als eine Informationsfläche über unsere ehemaligen Zechenstandorte, ein idealer Platz.
Mittel sind bestimmt noch in dem Fördertopf für die Attraktivierung der Innenstadt, vorhanden.
Noch sinnvoller wäre es, daraus ein bürgerschaftliches Kooperationsprojekt, für ein besseres Miteinander, zu entwickeln.
Die Parteien hatten ja alle im Wahlkampf versprochen, mehr mit Bürgern zu kooperieren.

Noch ist es eine Idee, aber Gladbeck tät es gut. Ich bin hier aber auch an Reaktionen, Ideen und Meinungen interessiert ! Vielleich auch mal in den sozialen Medien veröffentlichen.
Und: Herzlichen Dank an den Stadtspiegel !

Dipl.Ing. Manfred Schlüter, Freiraumplaner, Künstler und Bürger der Innenstadt

Autor:

Manfred Schlüter aus Gladbeck

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