Luftsportverein Goch präsentiert 40. Tag der offenen Tür

Formationsflug
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Am Pfingstwochenende (24.05. bis 25.05.) lädt der Luftsportverein Goch e.V. zum alljährlichen „Tag der offenen Tür“ ein. Besondere Höhepunkte sind die Sunset-Show am Sonntagabend sowie die Fallschirmspringer aus Münster.
In diesem Jahr richten die 230 Mitglieder des Luftsportvereins (LSV) Goch bereits zum 40. Mal den „Tag der offenen Tür“ aus. Am Pfingstsonntag und –montag wird jeweils ab 10 Uhr die gesamte Vielfalt des Luftsports auf dem Gelände in Goch-Asperden präsentiert.
Schon seit Wochen laufen im Hintergrund die Vorbereitungen für das Flugplatzfest, denn alle LSVler möchten natürlich, dass sich ihre Gäste bei ihnen rundum wohl fühlen: „Wir kümmern uns beispielsweise um die Zusammenstellung des Programms und überlegen dabei, welche Flugzeuge eine interessante Bereicherung für die Vorführungen wären“, erläutert Simon van Rennings, der zweite Vorsitzende des Vereins. Diesmal ist die Wahl auf ein besonderes Segelflugzeug gefallen, einen „DFS Habicht“. Von diesem Flugzeugtypen, der im Jahr 1936 entwickelt wurde, gibt es weltweit nur noch drei fliegende Exemplare. Der „Habicht“ ist für den Segelkunstflug ausgelegt und wird seine Künste dem Publikum in Asperden vorführen. Für die Fans des Modellflugs wird als zusätzliche Neuheit der Modellflieger Nico Kapraun zum ersten Mal mit von der Partie sein und zeigen, welche Manöver denn mit dem Kleinformat möglich sind.
Wenn eine Veranstaltung wie der „Tag der offenen Tür“ zum 40. Mal ausgerichtet wird, entstehen auch in Fliegerkreisen Bande, die über Jahre hinweg bestehen. So wird der erfahrene Kunstflugpilot Henry Bohlig erneut freudig in Asperden erwartet, um mit seiner „Extra 300“ und dem Segelflugzeug „Fox“ alle Aufmerksamkeit in seinen Bann zu ziehen. Ebenfalls zum Stammgast avanciert ist der Pilot Ralf Niebergall, der mit seiner „Siai Marchetti SF 260“ anreisen wird. Niebergall wird auch in diesem Jahr einen Synchronflug der etwas anderen Art zeigen: Während seiner Vorführung wird das Originalflugzeug von einem Modellflugzeug mit einer Spannweite von drei Metern begleitet. Dieses Modell wird von Niebergalls Sohn Nico persönlich gesteuert. Auch im Alleinflug weiß Nico das Publikum mit seinen Modellflugkünsten zu verzaubern. Zusätzlich werden bereits am Samstag und auch am Sonntag die Freunde des Fallschirmsportclubs Münster in Goch zu Gast sein und Tandemsprünge absolvieren, um den Besuchern des Flugplatzfestes ihre besondere Art des Luftsports näher zu bringen. Wer selber einmal den freien Fall über Asperden erleben möchte, kann sich noch unter fallschirm@lsv-goch.de bei Stephanie Blenckers melden.
Des Weiteren berücksichtigen die Mitglieder des LSV bei der 40. Ausgabe der Veranstaltung ebenfalls Programmpunkte, die sich in der Vergangenheit bereits bewährt haben. So erläutert van Rennings: „Bis vor einigen Jahren kam regelmäßig eine „Antonov AN-2“ an Pfingsten zu Besuch. Aufgrund vielfacher Nachfrage freuen wir uns, rechtzeitig zum Jubiläum wieder ein Exemplar des größten Doppeldeckers der Welt nach Asperden holen zu können.“ Interessierte Gäste können sich in der Antonov auch einmal den Niederrhein von oben zeigen lassen.
Am Sonntagabend findet der Höhepunkt des „Tags der offenen Tür“ statt. Bis zum Sonnenuntergang werden in einem tollen Ambiente und bei entspannter DJ-Musik viele Attraktionen gezeigt, die den Gästen das Warten versüßen werden, denn Henry Bohlig wird dann mit seinem Flugzeug des Typs „Fox“ noch einmal in die Lüfte gezogen. Oben angekommen, wird Bohlig vor der untergehenden Sonne einen Segelkunstflug der besonderen Art zeigen: Während des Soloprogramms wird er den ganzen Flug über ein Feuerwerk von seinem Segelflugzeug aus abfeuern.
Natürlich zeigen die Mitglieder des LSV auch die bunte Mischung ihrer in Goch beheimateten Flugzeuge am Boden und in der Luft, denn sowohl mit und ohne Motor sind von Standard bis Exot ganz unterschiedliche Modelle vertreten, wie beispielsweise ein „Nurflügler AV 36“.
Selbstverständlich wird auch bestens für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt sein. Von herzhaft bis süß wird für jeden Besucher die passende Gaumenfreude angeboten. In diesem Jahr stehen den Gästen Parkplätze direkt neben dem Veranstaltungsgelände zur Verfügung. Besucher werden gebeten, der Parkplatzbeschilderung zu folgen.
Wenn dann am Montagabend die letzte Flugvorführung beendet ist, die Gastpiloten verabschiedet wurden und freudestrahlende Besucher sich auf den Weg nach Hause machen, haben auch die Mitglieder des Luftsportvereins eine kurze Verschnaufpause, bis im Spätsommer die Organisation des 41. Flugplatzfestes beginnt. Auch wenn der „Tag der offenen Tür“ mittlerweile eine Traditionsveranstaltung ist, gibt es immer genug zu tun, wie der 2. Vorsitzende Simon van Rennings mit einem Augenzwinkern bestätigen kann, denn: „Nach dem Flugplatzfest ist vor dem Flugplatzfest!“.

Weitere Informationen über den Tag der offenen Tür, den Luftsportverein Goch und die Segelflugausbildung gibt es jedes Wochenende am Flugplatz, zu Pfingsten am Informationsstand oder unter www.lsv-goch.de.

Autor:

LSV Goch aus Goch

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