Globaler Klimastreik
In Hagen gehen Tausende auf die Straße

Bei der Klimademo am Freitag gingen nicht nur Schüler auf die Straße. Auch viele Erwachsene liefen mit.
  • Bei der Klimademo am Freitag gingen nicht nur Schüler auf die Straße. Auch viele Erwachsene liefen mit.
  • Foto: Stadtanzeiger Hagen
  • hochgeladen von Janina aus dem Siepen

Ob Jung oder Alt: Am vergangenen Freitag machten sich in Hagen Menschen jeder Altersklasse fürs Klima stark. Unter dem Motto "Alle fürs Klima" hatte die "FridaysForFuture"-Bewegung zu einem globalen Klimastreik aufgerufen. Und die Hagener zogen mit!
Los ging es am Marktplatz an der Johanniskirche um 12 Uhr mit einer Kundgebung, in der die Ziele der weltweiten Bewegung - wie die Einhaltung des Pariser Klimaabkommens, die Begrenzung der globalen Erderwärmung auf 1,5 Grad oder der Kampf gegen die anhaltende Klimazerstörung - noch einmal deutlich gemacht wurden. Für den weltweiten Klimastreik wurde das Datum des 20. Septembers gewählt, da zum einen an diesem Tag das Klimakabinett in Berlin tagte und zum anderen einer der wichtigsten UN-Gipfel in New York vorbereitet wurde. 
Im Gegensatz zu den beiden vorangehenden Demos in Hagen waren jetzt nicht nur Schüler zur Teilnahme aufgerufen, sondern Menschen jeden Alters. "Die Klimakrise geht schließlich alle an und jeder kann auch helfen, etwas zu verändern", findet Mitorganisatorin Svea Rosenbaum. "Es war toll, dass wirklich vom Kindergartenkind bis zum Senior in Hagen jedes Alter vertreten war. Das zeigt uns, dass immer mehr Menschen merken, wie wichtig ihre Stimme ist." Gemeinsam zog man dann eine gute Stunde lang durch die Innenstadt. Vom Marktplatz aus ging es über den Bergischen Ring, wo der Verkehr für geraume Zeit zum Erliegen kam. "Vor dem Hintergrund unserer Ziele war das natürlich ein willkommener und auch gewünschter Effekt", freut sich Svea Rosenbaum. Vor dem Theater kam es dann noch zu einem so genannten "Die in", bei dem die Teilnehmer der Demo sich auf den Boden warfen und dort einige Minuten "wie tot" liegen blieben, um die Folgen des Klimawandels besonders auf die Entwicklungsländer zu verdeutlichen. Weiter ging es dann über die Elberfelder Straße und den Friedrich-Ebert-Platz zur Abschlusskundgebung an der Konzertmuschel.

"Week for Climate" mit weiteren Aktionen

Und auch für die laufende "Week for Climate", bei der an jedem Tag zu einem unterschiedlichen Thema demonstriert wird, sind von "FridaysForFuture Hagen" einige Aktionen geplant. "Am vergangenen Wochenende haben wir uns zum Beispiel an der Sternfahrt-Ruhr beteiligt und am gestrigen Dienstag wurde in einem 'Clean Up' die Volme von Müll befreit. Für den morgigen Donnerstag ist noch eine Kita-Demo mit den Hagener Kindergärten geplant." Auch bei der am Donnerstag anstehenden Abstimmung des Rates über den Ausruf des Klimanotstandes in Hagen ist die Gruppe vertreten. Den Abschluss der Woche für das Klima bildet am Freitag, 27. September, ab 20 Uhr ein Benefizkonzert unter dem Motto „Music4Climate“ im AllerWeltHaus Hagen an der Potthofstraße 22. Gegen Spende zur Klimakompensation über „atmosfair“ spielen ab 20 Uhr im Saal des Kulturzentrums Johnson McCloud, "Lords of Boom" und "Space". Dazu gibt es bio-vegane Snacks und Getränke.
"Wir werden auch weiterhin laut bleiben", verspricht Svea Rosenbaum auch für die nächste Zeit Aktionen von "FridaysForFuture Hagen".

Mehr Fotos zum Klimastreik in Hagen gibt es hier.

Autor:

Janina aus dem Siepen aus Schwelm

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