Hullern und Conzeallee erhalten Kunstrasenplätze

Einstimmig votierte der Schul-, Sport- und Kulturausschuss am Dienstagabend dafür, die beiden Sportanlagen in Hullern und an der Conzeallee zu sanieren. Für beide Investitionen werden zusammen rund eine Millionen Euro fällig, der allergrößte Teil davon sind zweckgebundene Landesmittel aus der Schul- und Sportpauschale. Aus dem Stadtsäckel kommen lediglich 50.000 Euro.
Mit diesen Aktionen schließt die Stadt Haltern am See in den Jahren 2012 und 2013 die beiden noch ausstehenden Maßnahmen des Instandhaltungsprogrammes für Außensportanlagen ab. Schul- und Sportdezernent Hans-Josef Böing erklärte eingangs der Sitzung, dass die Veränderungen in enger Abstimmung mit den beteiligten Sportvereinen und den Schulen abgesprochen worden sind. Zudem erinnerte Böing daran, dass jeder Schüler spätestens, wenn er die weiterführende Schule besucht, die Anlage an der Conzeallee benutzt und deshalb auch von den Investitionen der Zukunft profitieren wird.
Konkret geplant ist, dass das in Hullern bestehende Spielfeld innerhalb der Sportanlage in südlicher Richtung verschoben werden soll. Zusätzlich entsteht ein Kleinspielfeld (etwa 51 mal 33 Meter) mit Kunststoffrasen. Das bietet insbesondere den Nachwuchskickern und dem Schulsport optimale Bedingungen. Im Gegenzug wird das Tennisspielfeld aufgegeben und das Hauptspielfeld auf 90 mal 66 Meter reduziert. In diesem Zusammenhang wird die derzeitige Weitsprunggrube entfernt und am Ende der 100-Meter-Laufbahn neu gebaut.
Die Gesamtkosten für Hullern betragen rund 275.000 Euro, die so finanziert werden: Die Stadt steuert aus Rückstellungen 50.000 Euro bei, aus der Schul- und Sportpauschale 2012 kommen knapp 208.000 Euro, der Verein SV Hullern gibt 6000 Euro und leistet zudem Eigenleistungen für Abbruch- und Pflasterarbeiten im Wert von rund 11.500 Euro.
An der Conzeallee, die am stärksten in Haltern frequentierte Sportanlage, sind alle drei Spielfelder aktuell in einem schlechten Zustand. Während die beiden Naturrasenplätze bei schlechtem Wetter geschont werden, wird der Tennenplatz – auch wegen der dort vorhandenen Flutlichtmasten – sehr stark strapaziert. Deshalb soll hier nun in 2012 ein Kunstrasenplatz entstehen, um auch hier künftig den ganzjährigen Trainings- und Spielbetrieb für die Vereins und Schulsportler sicherzustellen. Aus Kostengründen wird das Spielfeld auf die Maße von 94 mal 64 Meter verkleinert. Hier betragen die Kosten gut 560.000 Euro. Zusätzlich werden in 2013 die Leichtathletikanlagen für rund 100.000 Euro und das Hauptspielfeld für etwa 60.000 Euro überarbeitet. Finanziert wird das alles mit den Landesmitteln aus der Schul- und Sportpauschale mit insgesamt rund 695.000 Euro, mit 12.000 Euro aus der Kasse des ETuS Haltern, der zudem über 16.000 Euro an Eigenleistungen einbringt.

Autor:

Michael Menzebach aus Haltern

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