Jahreshauptversammlung der Hamminkelner Werbegemeinschaft
Für die Zukunft aufstellen mit Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Stadtentwicklung

Der HWG-Vorstand: Marcel Markert (Kassierer), Heiko Schmied (2. Vorsitzender), Hermann Borgers (1. Vorsitzender) und Philip Terörde (Schriftführer)
  • Der HWG-Vorstand: Marcel Markert (Kassierer), Heiko Schmied (2. Vorsitzender), Hermann Borgers (1. Vorsitzender) und Philip Terörde (Schriftführer)
  • hochgeladen von Denise Brücker

Das 30. Bennen on Butten, die IHK-Aktion Heimatshoppen, erstmalig ein E-Bike als Gewinn der Weihnachtslosaktion – die Hamminkelner Werbegemeinschaft (HWG) blickte bei der Jahreshauptversammlung zurück auf ihre Veranstaltungen und Aktionen im letzten Jahr, die auch für 2019 geplant sind. Doch die Händler treibt viele weitere Themen um: Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Stadtentwicklung.

Geht man durch die Straßen von Hamminkeln, geht man auch von einer Baustelle zur nächsten. Die Stadt ist im Umbruch: Anbindung an schnelles Internet, im Ortskern der Bau von neuen Gebäuden und Parkplätzen, der hiesige Rewe-Inhaber Heiko Schmied erweitert und modernisiert sein Ladenlokal. Die Händler diskutierten die Pläne der Stadt einer weiteren Bebauung hinter dem Rathaus Richtung Bundesstraße, über die sie von Bürgerinnen und Bürgern Kritik hörten.

Aber für die HWG-Mitglieder ist klar: Die Mischung aus dörflichem Charakter und städtischem Angebot macht’s. „Wir müssen die Attraktivität bei wachsenden Neubaugebieten gewährleisten“, so Heiko Schmied. Auch Hermann Borgers meint: „Wir können froh sein, dass wir Entwicklung haben, dass die Kommune wächst.“ In Zeiten klammer Kassen – laut einer Statistik des Landesbetriebs IT.NRW beliefen sich die Schulden der Gemeinden und Gemeindeverbände in Nordrhein-Westfalen Ende 2017 auf 81,5 Milliarden Euro.

In diesem Sinne stellen sich die Hamminkelner Gewerbetreibende für die Zukunft auf – für eine grüne Zukunft: Familie Terörde hat eine Solaranlage installiert, die Beleuchtung des Ladenlokals auf LED umgestellt und setzt bei Verpackungen der Schuhe ausschließlich auf Papier. Der Salon von Katja Gronau ist seit Eröffnung CO2-neutral: wiederbefüllbare Shampooflaschen, recyclebare Friseurumhänge, naturnahe Produkte. Das belegen das Primaklima-Siegel und die Auszeichnung als Ecosalon

. Rewe hat von Cellophan auf Wachspapier an der Wursttheke umgestellt, im neuen Laden wird es Kühlung ohne FCKW geben. Arbeitsabläufe wurden digitalisiert, um Papier zu sparen. Digital optimierter unterwegs ist die HWG nun auch online mit einem überarbeiteten Internetauftritt. Personell soll sich auch was tun: Der erste Vorsitzende Hermann Borgers kündigte an, seinen Posten bei den nächsten Wahlen nach neun Jahren zur Verfügung stellen zu wollen. Fazit des Abends: Hamminkeln im Wandel – HWG im Wandel.

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