Rumäne wollte Edelmetall im Wert von 12.000 Euro stehlen

Möglicherweise gibt es für den Angeklagten nur einen Weg und der heißt: Zurück nach Rumänien, wo er geboren wurde und seine Familie lebt. Hier jedenfalls fand er nicht nur keine Arbeit, sondern er kam auch mit dem Gesetz in Konflikt.

Schon mehrfach war der 24jährige Angeklagte von Rumänien nach Deutschland gekommen. Er hatte das Land aber auch immer wieder verlassen, weil er keine Arbeit fand. Auch Anfang diesen Jahre kam er wieder nach Deutschland, wohnte bei Freunden in Duisburg. Zwei weitere Rumänen kannte er bereits aus seiner Heimat. Einen dritten Mann lernte er kennen, der ihm und seinen Kumpels auch gleich eine Möglichkeit des Geldverdienens anbot. Nur war diese Möglichkeit nicht gesetzeskonform. Der Mann fuhr die Gruppe nach Sprockhövel zu einer Firma, damit diese Edelmetalle entwenden sollten. Das ging allerdings schief und der Angeklagte kam einen Tag später in Untersuchungshaft. Edelmetalle im Wert von 12.000 Euro sollten entwendet werden. Allerdings blieb es beim Versuch.
Die Untersuchungshaft dürfte den Angeklagten möglicherweise beeindruckt haben.
Jedenfalls zeigte er sich in der Hauptverhandlung geständig und erklärte, er habe Geld haben wollen, um wieder nach Hause zur Familie zu fahren.
Man habe jedem einzelnen 300 Euro versprochen. Die Staatsanwaltschaft forderte eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten zur Bewährung, das Schöffengericht schloß sich diesem Urteil an.
Bleibt abzuwarten, ob der Mann jetzt ausreist.

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