Hattingen: Goldfund in der Ruhr

DLRG und THW arbeiten gemeinsam an der Errichtung einer Ölsperre auf der Ruhr. alle Fotos: Nitschke
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In der Nacht von Freitag auf Samstag haben Einbrecher einen Tresor mit Goldbarren gestohlen und am Kemnader See ein Boot aufgebrochen. Um 4.30 Uhr alarmiert die Polizei die DLRG Hattingen-Süd mit der Bitte um Fachberatung. Jetzt muss schnell gehandelt werden. In welche Richtung könnten die Gesuchten geflüchtet sein?

Nach kurzer Zeit schon wird klar, welchen Weg sie genommen haben. An der Tippelstraße werden drei durchnässte Personen aufgegriffen. Nach kurzer Befragung durch die Polizei ergibt sich, dass diese mit dem gestohlenen Boot gekentert sind und sich nur selber retten konnten.
Daraufhin erfolgt nun die Suche nach den Goldbarren. Zwei Trupps mit je drei Strömungsrettern suchen den linken und rechten Uferrand ab, zwei Boote sind ebenfalls auf der Ruhr unterwegs.
Alle zehn Goldbarren werden im Bereich zwischen der Eisenbahnbrücke und dem Isenberger Schwall gefunden und auch das Boot wird entdeckt. Es liegt jedoch so tief, dass es nur Taucher bergen könnten. Durch ausgelaufene Betriebsstoffe ist eine weitere Alarmierung an das THW erforderlich, da hier eine Ölsperre gelegt werden muss.
Soweit das Szenario. Gut, dass dies nur eine Übung ist, die jedoch tatsächlich in aller Herrgottsfrühe stattfindet.

Einsatz im Morgengrauen

DLRG-Einsatzleiter Dark Britze erklärt, dass es bei dieser Übung hauptsächlich darum geht, die Zusammenarbeit von Mitgliedern aller Altersklassen zu stärken sowie die Koordination mit anderen Organisationen. Weiterhin wurde getestet, ob die Alarmierungen der einzelnen Einsatzbereiche gut funktionieren oder ob hier noch Optimierungen erforderlich sind.
Leider können nicht alle Bestandteile der Übung umgesetzt werden, da die Ruhr zu viel Wasser führt. So kann das zuvor entdeckte Boot, welches wohl schon Jahre dort liegt (natürlich ohne Benzin, Öl, …) doch nicht an diesem Tag endlich gehoben werden – ein Taucheinsatz wäre aufgrund der starken Strömung und des Wasserstandes zu gefährlich.
Zeitgleich beteiligten sich DLRG-Mitglieder des Jugend-Einsatz-Teams an der Aktion „Saubere Ruhr“ und kontrollierten den Bereich von der Eisenbahnbrücke ruhrabwärts.
Insgesamt hatte der vierköpfige Führungstrupp 34 Teilnehmer der DLRG Hattingen-Süd im Einsatz, dazu galt es noch den Einsatz des THW Hattingen zu koordinieren, das sich mit 19 Mitgliedern an der Übung beteiligte.
Zufrieden mit dem Ablauf der Übung zeigte sich mittags auch Gernot Kubiak, Vorsitzender der DLRG Hattingen-Süd, der die Übung inszeniert hatte.
Zum Abschluss hat die Küchenfee noch einen deftigen Eintopf gezaubert und das Wetter spielte, nach dem Regen der letzten Tage, zur Freude aller Beteiligten ebenfalls mit.

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