Iserlohn unter Schock: Saison-Aus für Mike York

Text von André Günther. Die Iserlohn Roosters haben am Freitag in Mannheim einen überraschenden Sieg gefeiert und bleiben damit weiter im Rennen um einen Play-Off-Platz. Am Samstagmittag dann aber die schnelle Ernüchterung für die Sauerländer.
Bei der ersten Trainingsübung blieb Mike York ohne Fremdeinwirkung in einer Rille im Eis hängen und prallte im Anschluss mit seinem Schlittschuh gegen den Torpfosten. Dabei brach sich der Amerikaner den Knöchel und wurde bereits im Anschluss ins Krankenhaus nach Bochum gebracht, wo er bereits operiert wurde. Für York ist damit die Saison beendet. „Es ist die Geschichte von Iserlohn, dass immer wenn es gut läuft und man sich in der entscheidenden Phase befindet, etwas Schlechtes passiert. Das ist richtig bitter für ihn und natürlich auch für die Mannschaft, denn Mike war super drauf. So ein Tor, wie am Freitag, schießt kein anderer in der Liga“, behauptet Trainer Doug Mason. Er fordert die restlichen Spieler auf, jetzt noch mehr Einsatz zu zeigen und Verantwortung zu übernehmen. „Es nutzt jetzt nichts, die Köpfe hängen zu lassen und darüber nachzudenken. Es muss auch ohne Mike irgendwie klappen.“ Allerdings wird heute Nachmittag gegen Nürnberg auch noch Derek Peltier fehlen, der mit seinem Muskelfaserriss frühestens am letzten Hauptrundenwochenende einsatzbereit ist. Deshalb wird es einige Umstellungen geben. „In der Abwehr bleibt alles wie am Freitag. Im Sturm wird Giuliano Center für York spielen und Holzmann auf den Flügel rücken. Im vierten Sturm wird Ritter den Platz von Holzmann einnehmen.“ Mason sieht in den Ice Tigers einen gefährlichen Gegner. „Die spielen ohne Druck. Dann kann man natürlich auch mal Risiko eingehen und das macht die Mannschaft so gefährlich. Wir müssen mit viel Willen und Elan aus der Kabine kommen und wenn die Nürnberger irgendetwas versuchen, müssen sie direkt auf dem Eis liegen.“ Gefordert sind nun natürlich auch die Fans, die der Mannschaft in dieser schwierigen Phase vielleicht Flügel verleihen kann.

Autor:

Karola Schröter aus Hemer

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