Was fliegt denn da? NABU Herne lädt zur "Stunde der Wintervögel" ein

Norbert Kilimann zeigt Futtergeräte, die von den Vögeln gerne angenommen werden.Foto: Erler
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  • Norbert Kilimann zeigt Futtergeräte, die von den Vögeln gerne angenommen werden.Foto: Erler
  • hochgeladen von Rainer Rüsing

Ein großer Erfolg ist seit Jahren die „Stunde der Wintervögel“ des Naturschutzbundes (NABU). Vom 4. bis 6. Januar werden wieder in ganz Deutschland Gartenvögel gezählt. Wer das gerne unter fachkundiger Anleitung machen möchte, hat dazu am Samstag (5. Januar) von 9 bis 12 Uhr Gelegenheit.

„Hier im Haus der Natur gibt es beste Beobachtungsmöglichkeiten, schön im Warmen auf drei Etagen“, lädt NABU-Vorsitzender Norbert Kilimann ein, das Angebot zu nutzen.
Wer bestimmt in großer Zahl vorbeischaut sind die Gefiederten, um die es schließlich an diesem Tag geht. Die wissen längst, dass die Herner Naturschützer im Garten des Hauses an der Vinckestraße 91 eine Futterstelle eingerichtet haben, bei der sowohl Körner- als Weichfutterfresser nicht zu kurz kommen. „Manchmal gibt es sogar Überraschungen“, berichtet Kilimann und erinnert an die mehr als hundert Erlenzeisige, die aus Skandinavien kommend, im Januar 2011 hier gleichzeitig Rast machten. Insgesamt 33 Arten haben er und seine Mitstreiter bisher an der Futterstelle beobachtet, die seit einiger Zeit rund um das Jahr „beschickt“ wird, wie es unter anderem Professor Peter Berthold, einer der bekanntesten Vogelkundler Deutschlands und darüber hinaus, empfiehlt. Denn Stadt und Land bieten den Tieren immer weniger Nahrung.
Unter anderem deshalb ist es wichtig, durch solche Zählungen wie am Wochenende Informationen über die Arten und ihre Anzahl in den Gärten zu erlangen. „Gleichzeitig ist solch eine Aktion eine gute Gelegenheit, Spaß an dem spannenden Hobby des Vogelbeobachtens zu bekommen“, weiß Kilimann.
Wer mehr über die Stunde der Wintervögel wissen und im heimischen Garten oder vom Balkon aus zählen möchte, kann sich auf www.
stundederwintervoegel.de kundig machen.

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