#FridaysforFuture #ClimateStrike #Klimapaket
Frage der Woche: Was müssen die Lehren aus Rekord-Streik und Klimapaket sein?

Fridays for Future: Menschen auf der ganzen Welt fordern eine Wende in der Klimapolitik.
  • Fridays for Future: Menschen auf der ganzen Welt fordern eine Wende in der Klimapolitik.
  • Foto: Randolf Vastmanns
  • hochgeladen von Jens Steinmann

Die Erwartungen der Veranstalter wurden an vielen Orten weit übertroffen. Überall auf dem Planeten waren am heutigen Mittag junge Menschen auf der Straße, um für eine andere Klimapolitik zu demonstrieren. Die Große Koalition in Berlin einigte sich auf ein Klimapaket. Wie geht es jetzt weiter?

Die Nachrichten überschlugen sich. Auf Twitter gingen minütlich neue Videos aus allen Teilen der Welt um. Allein in Deutschland waren rund 500 Veranstaltungen angekündigt, unterstützt durch Gewerkschaften, Kirchen und Umweltorganisationen; davon wurden viele größer, als erwartet. Unter den Hashtags #ClimateStrike und #FridaysforFuture teilten die Streikenden ihren Protest in Bildern und Zahlen:

Der Beginn der Proteste fand in Australien und in der südpazifischen Region statt, wo Schülerinnen und Schüler schon zu Zehntausenden demonstrierten, bevor in Europa die Sonne aufging. Allein in Australien waren rund 300.000 Menschen an Aktionen beteiligt.

Vielerorts, so wie hier in Bangkok, fanden die Demonstrierenden plakative Mittel, um ihre Forderungen zu artikulieren. Sie stellten sich unter anderem tot. Auch in Indien, Pakistan, Südkorea, auf den Philippinen und weiteren Ländern Asiens gingen junge Menschen auf die Straße.

Des gleichen in mehreren afrikanischen Ländern. In Kenias Hauptstadt Nairobi begannen die afrikanischen Proteste (Quelle: DW).

In Berlin versammelten sich 80.000 Menschen vor dem Brandenburger Tor. Weitere große Demonstrationen mit mehreren Zehntausenden Menschen gab es in Hamburg, Köln, München, Dresden, Düsseldorf und Bonn. 

Etliche kleinere Veranstaltungen in ganz NRW mit mehreren Hundert bis Tausend Teilnehmern fanden ebenfalls statt. Weitere Demonstrationen in Süd- und Nordamerika mit ebenfalls mehreren Hunderttausend Menschen werden erwartet.

Klimaziele 2020 werden verfehlt

Die Demonstrationen fallen mit einer Einigung der Bundesregierung zusammen. Spitzenleute der Großen Koalition einigten sich heute auf mehrere Einzelmaßnahmen zum Klimaschutz. Im Rahmen des Klimapakets sollen unter anderem Benzin, Diesel und Flugreisen teurer, Bahnfahren aber günstiger werden. Neben weiteren Maßnahmen und der Zusage von rund 50 Milliarden Euro bis 2023 gibt es nach den Verhandlungen eine andere Gewissheit: Die Klimaziele für das Jahr 2020 wird Deutschland nicht erfüllen.

Frage der Woche:

In dieser Woche möchten wir mit euch über Klimapolitik sprechen. Was müssen eurer Meinung nach die Konsequenzen aus dem weltweiten Rekord-Streik sein? Kommt die Bundesregierung mit ihrem Klimapaket den Forderungen nahe genug?  Wir sind gespannt auf eure Kommentare.

Autor:

Jens Steinmann aus Herne

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