Wanner Kreisverkehr: Wieder mal nur heiße Luft

Markus Schlüter kann sich über das Vorgehen der Verwaltung nur wundern
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  • hochgeladen von Daniela Spengler

"Die CDU-Fraktion ist wieder einmal sprachlos über das Vorgehen der Stadtverwaltung."

Mit diesen Worten hat der Fraktionsvorsitzende, Markus Schlüter, auf die neuesten Hiobsbotschaften rund um den schon lange geplanten Kreisverkehr an der Kreuzung Wilhelmstraße/Schlachthofstraße reagiert.

Die CDU-Fraktion und die Vertreter der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Wanne, haben sich immer wieder für den Bau dieses für die Bürgerinnen und Bürger so wichtigen Kreisverkehrs eingesetzt. Jetzt wird aus dem - für das Frühjahr so großspurig angekündigten - Baubeginn nichts und es wird weiter an dieser Gefahrenstelle krachen.

"Wie viele Unfälle sollen sich vor Ort noch ereignen?", fragen sich Markus Schlüter und der CDU-Fraktionsvorsitzende im Bezirk Wanne, Frank Droste.

"Es kann nicht sein, dass sich die Verantwortlichen aus dem Rathaus zunächst mit stolzgeschwellter Brust hinstellen und den bevorstehenden Baubeginn verkünden und jetzt kleinlaut Pustekuchen sagen", so die beiden Lokalpolitiker weiter.

Merkwürdig erscheint der CDU-Fraktion auch die Begründung für das jetzt zunächst gestoppte Bauvorhaben. Da heißt es laut Medienberichten plötzlich Kommando zurück. Es müsse erst mal auf die Genehmigung eines Haushaltsplanes beziehungsweise eines Haushaltssicherungskonzepts gewartet werden. Dies sei ein ganz normaler Vorgang.
"Letzteres ist richtig und muss wirklich jedem auch schon vor Bekanntgabe des Bautermins völlig klar gewesen sein", so Markus Schlüter. "Vielleicht hat der neue Baudezernent Friedrichs an dieser Stelle noch nicht so viele Erfahrungen. Seine Äußerung, dass es sowieso zu Verschiebungen wegen anderer Baustellen gekommen wäre, erscheint an dieser Stelle deshalb nur wie ein hilfloser Versuch sich herauszureden."

Was jetzt aus dem so dringend notwendigen Kreisverkehr wird, ist völlig offen und hängt von den Entwicklungen rund um den Stärkungspakt und den Herner Haushalt ab.
"Es ist nicht tragbar, einen so eindeutigen Unfallschwerpunkt bis zum Sankt Nimmerleinstag zu verschieben. Die Verwaltung riskiert an dieser Stelle weitere Unfälle und das können wir den Bürgerinnen und Bürgern nicht zumuten", betonen Markus Schlüter und Frank Droste.

Autor:

Daniela Spengler aus Herne

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