Trinkwasserversorgung ist nicht betroffen
Grundwasser mit PFT belastet

Im Westen von Hilden zwischen der Horster Allee und der Stadtgrenze sowie auf mehreren Grundstücken nördlich der Düsseldorfer Straße ist derzeit das Grundwasser mit perfluorierten Tensiden (PFT) belastet. Der Kreis Mettmann hat deshalb jetzt eine Allgemeinverfügung erlassen, die in den betroffenen Bereichen die Nutzung von Grundwasser aus Gartenbrunnen für Bewässerungszwecke untersagt. Die Anwohner wurden außerdem per Postwurfsendung informiert.

Das Trinkwasser ist von der Verunreinigung nicht betroffen und kann bedenkenlos genutzt werden. Für Bewässerungszwecke in den Gärten empfiehlt das Umweltamt des Kreises die Nutzung von Regentonnen.
Die Grundwasserverunreinigung hat sich bereits bis auf das Düsseldorfer Stadtgebiet ausgebreitet. Die Landeshauptstadt beabsichtigt daher, dem Umweltausschuss in seiner nächsten Sitzung am 2. Mai eine vergleichbare Allgemeinverfügung vorzulegen.
Gemeinsam wollen der Kreis Mettmann und die Stadt Düsseldorf weitere Verunreinigungen verhindern und die bereits entstandenen Verunreinigungen effektiv bekämpfen. Das Grundwassernutzungsverbot ist ein erster wichtiger Schritt, denn dadurch wird verhindert, dass verunreinigtes Wasser erneut in den Boden gelangt.
Perfluorierten Tensiden
PFT sind künstlich hergestellte Verbindungen, die biologisch nicht abbaubar sind. Einzelne Verbindungen der Stoffgruppe stehen im Verdacht, krebserregend zu sein. In der Vergangenheit wurden PFT in vielen unterschiedlichen Bereichen der chemischen Industrie, der Metallverarbeitung und in speziellen Feuerlöschschäumen eingesetzt. Mittlerweile sind die Einsatzbereiche stark eingeschränkt worden.

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