"Handschuh" ist stolz auf seine Roosters

Peter Herentrey, in Eishockeykreisen besser als „Handschuh“ bekannt, hat einmal seine ganz persönlichen Play-Off-Gedanken nach dem vierten Spiel zu Papier gebracht:

„Spiel 4 ist gespielt, die Freezers haben leider am Seilersee die Serie zum 2:2 ausgeglichen und sich das Heimrecht zurückgeholt...
Aber die Roosters verlangen dem Vorrundensieger alles ab, geschenkt bekommen sie nichts, weder von der Mannschaft noch von den Fans! Wer hätte das noch im Dezember für möglich gehalten? Ich bin ehrlich, ich nicht!
Aber wie die Mannschaft sich im Jahr 2014 präsentiert hat, das nötigt einfach nur meinen bzw. unser aller Respekt ab und macht uns Fans einfach nur stolz und glücklich.

Dank an das Trainerteam

Auch dem Trainerteam möchte ich bei dieser Gelegenheit danken. Großartig, wie Ihr das hinbekommen habt, wie Ihr die Köpfe der Spieler freibekommen habt und wie wieder der Spaß am Roosterhockey in die altehrwürdige Eissporthalle am Seilersee Einzug gehalten hat.
Einfach nur toll und begeisternd!
Die Play-Off-Euphorie in Iserlohn, im Sauerland und im ganzen Märkischen Kreis ist riesengroß.
Man spürt allerorten, wie sich die Fans nach diesen besonderen Spielen gesehnt haben.
Die Iserlohn Roosters sind in aller Munde, täglich sprechen mich verschiedenste Leute an, alle wollen von mir wissen, „was geht“, wie es im nächsten Spiel aussieht, was im letzten Spiel los war, oder sie freuen sich einfach auch für mich und die Roosters.

Wie geht es denn nun weiter?

Sicher hatte ich heute gehofft, mit einem weiteren Sieg und der 3:1-Serienführung so richtig unter die Freezershaut zu kommen, leider ist es nicht gelungen.
0:4 hieß es am Ende. Die Roosters waren eigentlich chancenlos in diesem einen Spiel. Vielleicht hatten die Spieler dieselben Gedanken wie ich und diese haben dann ein wenig die Beine schwer gemacht, aber die Freezers waren stark und hatten sich am Ende den Sieg verdient.
Aber von Enttäuschung ist bei mir und vielen anderen komischerweise nichts zu spüren, eher ein „Jetzt erst recht“!
Der Mannschaft ist nach wie vor alles zuzutrauen und ich gehe davon aus, dass sie schon heute zurückschlägt.
Mein Glaube und mein Wille ist ungebrochen und, ich weiß, dass es auch in der Mannschaft so aussieht!
Es hat sich eigentlich nichts geändert. Beide Teams sind in der Serie angekommen. Beiden Teams fehlen noch zwei Siege bis zum Halbfinale. Aus „best of seven“ ist ein „best of three“ geworden. Wir müssen halt nun wieder einmal auswärts gewinnen, um das unmöglich Scheinende möglich zu machen.
Für die Freezers wäre das Weiterkommen wohl eher ein erwarteter Normalzustand, aber für die Iserlohn Roosters wäre es ein Fall für die Geschichtsbücher!!!
Männer, macht Euch unsterblich am Seilersee und zieht den Kühlschränken den Stecker raus.
Ich bin sicher, dass Ihr das schaffen werdet und wir noch im April Eishockey in Iserlohn und am Seilersee erleben werden!
GO ROOSTERS!“

Autor:

Rainer Tüttelmann aus Iserlohn

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