Iserlohn und die „Verflixte 7“


DRIV-Pokal Herren - Finale, 1. Spiel: ERG Iserlohn - SK Germania Herringen 1:4

(0:4)

(tg) Die 7 ist beileibe nicht die Glückszahl der ERGI-Cracks: Nach sieben Jahren droht ein titelloses Jahr, der siebte Titel in Meisterschaft lässt nach dem nach dem Halbfinalaus bereits weiter auf sich warten. Nach der klaren Hinspiel-Niederlage im Pokal scheint dies nun auch für den 7. Pokalsieg zu gelten...


Taktische Spielereien oder vorsichtiges Abtasten war in Iserlohn fehl am Platz, beide Teams legten von Beginn an mit hohem Tempo los. Die ersten Chancen ließen folglich nicht lange auf sich warten, gehörten unter dem Strich aber allenfalls ins die Kategorie „Warnschüsse“. Nach einer Weile flauten die Startoffensiven auch wieder ab, wobei sich die Kontrahenten weiterhin einen Schlagabtausch mit offenem Visier lieferten.

Weitaus gefälliger waren dabei die Germanen, deren Zusammenspiel flüssiger und – vor allem – zielstrebiger war. Die Iserlohnern dagegen wirkten gerade auf den letzten Metern vor dem gegnerischen Tor ideenlos und fahrig. Und: In der Abwehr, immerhin die beste der Liga, klafften mitunter große Löcher. Da ließ sich die SKG-Offensive, zumal die treffsicherste in Deutschland, letztlich nicht lange bitten. Liam Hages (15.), Robin Schulz (17.) und Kevin Karschau (19.) kamen ab Mitte des ersten Durchgangs frei zum Schuss – 3:0! Und noch vor dem Seitenwechsel legte Lucas Karschau gar das vierte Germanen-Tor nach (23.).

Den Schock verdauten die Iserlohner in der Kabine zwar recht gut, doch gegen die nun sehr sicher agierenden Gäste fanden die Pokalverteidiger schlichtweg kein probates Mittel. Sobald die Herringer in Ballbesitz kamen, verschleppten sie gekonnt das Tempo, um dann plötzlich wieder Gas zu geben. Das Iserlohner Torgestänge und ERG-Schlussmann Patrick Glowka verhinderten jedoch weitere Treffer.

Daraus schöpften die Sauerländer ihre Hoffnung, sich mit einem oder vielleicht sogar zwei Toren wieder ins Geschäft zu bringen. Doch die SKG-Hintermannschaft ließ nichts anbrennen. Erst als gegen Ende der Partie die Konzentration etwas nachließ, fand Sebastian Glowka eine Lücke und sorgte mit dem 1:4 für etwas Ergebniskosmetik.

ERG Iserlohn: P. Glowka, M. Sittler; C. Nunez, A. Costa, K. Milewski, S. Glowka (1), C. Hegner, J. Fonseca, S. Pereira, T. Henke. - SK Germania Herringen: M. Michler, T. Tegethoff; K. Karschau (1), L. Hages (1), M. Storck, N. Halfmann, S. Gürtler, R. Schulz (1), L. Karschau (1). - Schiedsrichter: B. Ullrich / D. Loewe.

Torfolge: 0:1 (15.) L. Hages, 0:2 (17.) R. Schulz, 0:3 (19.) K. Karschau, 0:4 (23.) L. Karschau, 1:4 (49.) S. Glowka. - Zeitstrafen: Iserlohn 0 min – Herringen 0 min. - Teamfouls: Iserlohn 7 – Herringen 8

Autor:

Tim Graumann aus Iserlohn

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