Feuer zerstört Wohnhaus - Bewohner wurden gerettet

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Um 16.34 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Wohnungsbrand an der Mendener Straße 63 in Iserlohn alarmiert. Auf der Anfahrt gingen weitere Notrufe ein mit der Meldung, dass noch Personen an den Fenstern ständen und um Hilfe riefen. Daraufhin wurde auf die Alarmstufe „Feuer 2“ erhöht. "Zum Glück kamen die Hilferufe aber aus den Nachbargebäuden" so Detlef Rutsch, Pressesprecher der Feuerwehr Iserlohn im Gespräch mit dem STADTSPIEGEL. Diese konnten ihre Wohnungen aber auf normalem Wege verlassen. Vier Bewohner des Hauses der Mendener Straße 63 wurden durch den Treppenraum mit Hilfe der Feuerwehr ins Freie gebracht. Die 7-köpfige Familie der Brandwohnung wird von Notfallseelsorgern betreut. Das Feuer hatte sich im zweiten Obergeschoss durch die Decke in die darüberliegende Wohnung gefressen und erfasste anschließend den Dachgiebel. Der Boden der Wohnung im dritten Obergeschoss ist akut einsturzgefährdet und somit unbewohnbar.

Die Feuerwehr musste bis in die Abendstunden Teile des Dachgiebels entfernen, um an sämtliche Brandnester unter den Schieferplatten zu kommen. Wodurch das Feuer ausgebrochen war, ist zur Stunde noch unklar. Bis 19.30 Uhr war die Mendener Straße zwischen der Müllensiefenstraße und dem Konrad-Adenauer-Ring komplett gesperrt. Hierdurch kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in der Iserlohner Innenstadt. Die Löscharbeiten wurden von zahlreichen Schaulustigen beobachtet.

Im Einsatz waren neben dem Löschzug der Berufsfeuerwehr die Löschgruppen Stadtmitte, Obergrüne, Kesbern, Bremke und die Iserlohner Heide.
Die Löschgruppen Leckingsen, Sümmern und die Drehleiter aus Letmathe besetzten die Feuerwache an der Dortmunder Straße und stellten somit den Brandschutz für Iserlohn sicher.

Weitere Fotos und Infos zum Feuer von Rainer Tüttelmann finden Sie hier.

Autor:

Björn Braun aus Hagen

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