Arbeitgeber-Präsident und sein Perspektiven-Ausblick

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Die Rede beim IBSV-Traditionsessen hielt der Iserlohner Unternehmer Horst-Werner Maier-Hunke, Präsident der NRW-Arbeitgeber und Vorsitzender des Märkischen Arbeitgeberverbandes. Thema war die konjunkturelle Lage im Allgemeinen.
Maier-Hunke ließ eingangs seiner gut 40-minütigen Rede keinen Zweifel am stattfindenden Aufschwung aufkommen. Gleichwohl mahnte er, sich nicht zurückzulehnen, sondern alles zu tun, um die Weichen auf Expansion zu stellen. Maier-Hunke: „Davon haben alle etwas, die Unternehmer und die Arbeitnehmer“.
Als Problem-Bereiche sieht er die europäische Schuldenkrise, die Energiekrise und die Lage im Nahen Osten. Mit einem Schmunzeln verwies er darauf, „dass nicht nur Griechenland ein Schuldenkandidat ist“. - „Die USA können das auch und wenn wir kritisch nach Deutschland oder nach NRW blicken, fällt uns die West LB ein. Da saßen auch gestandene Bänker und Experten in den Gremien und dennoch ist vieles falsch gelaufen.“ Sein Fazit: „Es wird nicht nur in Griechenland, sondern auch bei uns schlecht gewirtschaftet.“ Er verwies auf die stetig steigenden Rohstoffpreise: „Besonders der Strom muss sauber, aber auch bezahlbar bleiben.“
Er mahnte bessere steuerliche Rahmenbedingungen an: „Erst die Schulden abbauen, dann Steuererleichterungen.“
Und: „Wir müssen die Bürokratie abbauen. Da existiert ein großer Nachholbedarf.“
Maier-Hunke plädierte für große Anstengungen in Sachen Nachwuchs sowohl in der Ausbildung als auch beim Verbundstudium. Er sieht ein „Humankapital“ bei den „Alleinerziehenden“ und vor allem auch „bei den älteren Arbeitnehmern“, deren Arbeitszeit er gerne auf 67 Jahre verlängert sehen würde.
Fazit: Maier-Hunke erwies sich als kein Schwarzmaler - im Gegenteil: Er nannte die vielschichtigen Chancen, um den Wirtschaftsstandort Deutschland zu sichern. „Dazu zählen auch kluge Köpfe aus aller Welt.“

Autor:

Rainer Tüttelmann aus Iserlohn

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