Kampf den Böller-Resten
Wählergemeinschaft startete an Neujahr erstmalig Säuberungsaktion am Danzturm

Am Nachmittag des Neujahrstages säuberten Mitglieder der ISERLOHNER sowie freiwillige Helfer die Umgebung des Danzturms von den Überresten der Silvesterparty. Foto: Schulte
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Die Wählergemeinschaft "DieISERLOHNER" hat erstmals im Rahmen ihres Programms "Iserlohn - sicher, sauber, umweltbewusst" am Neujahrstag die Umgebung des Danzturms von den Resten der Silvesterparty gesäubert.

Von Christoph Schulte

Iserlohn. Bekanntlich gehört das Iserlohner Wahrzeichen zu den beliebtesten Treffpunkten, um das neue Jahr zu begrüßen. Jahr für Jahr feiern dort mehrere hundert Menschen gemeinsam den Jahreswechsel und schießen dazu ihre Raketen und Böller in den Himmel. "Das sei allen gegönnt. Insbesondere, wenn sich ihnen dabei ein grandioser Blick auf die Heimatstadt bietet", zeigt Uwe Albert durchaus Verständnis für das "Silvestertreiben".
DieISERLOHNER sind allerdings der Meinung, dass die Feiernden auch bereit sein sollten, ihre Raketen- und Knallkörperreste sowie leere Flaschen anschließend auch selbst wieder zu beseitigen. Da dies jedoch leider nur in den seltensten Fällen auch wirklich geschieht, hatte die Wählergemeinschaft ihre Mitglieder und auch andere Iserlohner dazu aufgerufen, am Neujahrstag ein Zeichen zu setzen und exemplarisch für ganz Iserlohn das Gelände rund um den Danzturm aufzuräumen.
Tatkräftige Unterstützung erhielten die Sammler dabei durch die Märkischen Stadtbetriebe Iserlohn-Hemer, die nicht nur Zangen und Müllsäcke zur Verfügung stellten, sondern auch für den Abtransport des "Sammelgutes" sorgten. "Dafür einmal an dieser Stelle herzlichen Dank an die Mitarbeiter des SIH für den unermüdlichen Einsatz, der immer wieder für die Reinhaltung und Pflege der Stadt geleistet wird", lobte Uwe Albert. Gerade nach der Silvesternacht seien die Mitarbeiter stets besonders gefordert. "Denn inzwischen sind die Kehrmaschinen alleine nicht mehr in der Lage, die teilweise inzwischen riesigen Raketenbatterien zu beseitigen. Da ist dann nicht nur auf der Danzturmwiese Handarbeit angesagt."
"Wenn es mit unserer Aktion gelingt, dass sich der eine oder andere Bürger angesprochen fühlt, zukünftig wieder vermehrt auf Sauberkeit und Ordnung zu achten, haben wir unser Ziel erreicht", so Michael Petereit, Projektleiter der ISERLOHNER, "denn es war einmal nicht nur im Sauerland guter Brauch, den Besen selbst in die Hand zu nehmen, um vor der eigenen Haustür regelmäßig selbst zu fegen." Und seine Vertreterin Karin Gahle ergänzt: "Mit den unterschiedlichen Aktionen unserer Projektgruppe werden Mitglieder der Wählergemeinschaft sowie freiwillige Helfer auch 2019 die Iserlohner immer wieder daran erinnern, tatkräftig mitzuhelfen, damit unsere Stadt Tag für Tag noch ein wenig schöner wird."

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